Tiefgründig

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katyleh Avatar

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Löwe von Sonya Walger hat mich tief beeindruckt und noch lange nach der letzten Seite beschäftigt. Die Autorin erzählt auf eine ehrliche und berührende Weise von der komplizierten Beziehung zu ihrem Vater – einem faszinierenden, charismatischen Mann, der für sie lange Zeit wie ein unfehlbarer Held wirkte, bis sein Leben immer mehr aus den Fugen geriet.

Besonders berührt hat mich, dass ich mich in vielen ihrer Gedanken und Gefühle selbst wiederfinden konnte. Gerade deshalb hat mich diese Autobiografie emotional sehr abgeholt und zum Nachdenken angeregt. Sonya Walger beschreibt nicht nur die Höhen und Tiefen ihrer Kindheit, sondern auch die Auswirkungen, die eine solche Vater-Tochter-Beziehung bis ins Erwachsenenalter haben kann.

Der Schreibstil ist einfühlsam und authentisch. Zwar gab es zwischendurch einige Passagen, die sich für meinen Geschmack etwas in die Länge gezogen haben, dennoch konnte mich die Geschichte insgesamt fesseln. Es ist kein Buch, das man einfach nur liest – es ist eines, das nachhallt und einen auch nach dem Zuklappen noch beschäftigt.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen für eine bewegende, ehrliche und emotionale Autobiografie, die ich allen empfehlen kann, die Geschichten über Familie, Beziehungen und persönliche Entwicklung schätzen.