Facettenreich gestaltet.
Interessante Idee. Eigentlich bin ich gar kein Fan von Romantasy und dieser typischen Dynamik zwischen, meist männlichem, morally grey Charakter und, meist weiblicher, Protagonistin, die sich auf irgendeine Weise fragt, ob und wie und wann und wieso sie ihm verfallen sollte. Diese magische Anziehungskraft des bösen Buben, dem sie seinen fragwürdigen Charakter, trotz aller Intuition und Gegenbeweise, allzu gerne doch nicht glauben und sich als gegenteilig beweisen möchte.
So fangen wahrscheinlich 90% aller missbräuchlichen romantischen Beziehungen an.
Hier bin ich auf Grund der Ausgangssituation gespannt, wie der Plot sich entwickelt, da ja Harlow sich Loki eben vorerst nur deshalb anvertraut, um ihre Freundin Asra und die Verwundeten ihres Volkes zu retten.
Dass Loki einen bösartigen Plan verfolgt, verrät uns schon der Klappentext - doch wird Harlow am Ende überrascht? Um wen dreht sich der romantische Aspekt schlussendlich? Harlow und Loki? Asra und Loki? Werden wir am Ende erstaunt erkennen, dass Loki's Absichten anders sind, als gedacht?
Da haben wir mit Harlow und Loki zwei potentiell sehr starke, zwiespältige Charaktere, in denen nun mal, wie bei uns allen, Licht und Schatten, Hell und Dunkel nicht zu trennen sind. Spannend bleibt, welche Tendenz am Ende die stärkere wird.
Mir gefällt der Farbschnitt nicht, als er mir ein wenig zu grob ist, was allerdings durchaus zum Inhalt passt - der starke Kontrast zwischen zarten, fein gezeichneten Blüten und kräftigen schwarzen Ranken, verflochten mit Schwertern, das zeigt doch ganz treffend die Symbolik der Geschichte.
Das Cover finde ich daher sehr gelungen. Vor allem auch im Zusammenspiel mit dem des Folgetitels der Dilogie.
Das zwielichtig-düstere Blau-Schwarz, durchbrochen von goldenen Akzenten mit goldgeprägter Sonne, die, hinter den Bergen hervor scheinend, ein Spiel aus Licht und Schatten schafft, Harlow, die vorgeneigt offen ihr Schwert präsentiert gegen Loki, der - ihr eine Blume präsentierend - seinen Dolch hinter dem Rücken verbirgt. Bilder, die eine laute Sprache sprechen.
Auch die Leseprobe hebt sich deutlich vom Gros ab. Den Leser persönlich ansprechend und sehr umsichtig, auch grafisch ästhetisch, gestaltet, mit einer vorbereitenden Einführung in die Leseprobe. Wirklich toll gemacht - und effizient, denn das macht tatsächlich neugierig, Lust auf mehr und führt ja auch direkt zum zweiten Band ;)
Last but not least, hat zumindest der Einstieg auch einen schönen Schmunzel-Moment: diese für ihren Egozentrismus und ihre Grandiosität berüchtigten Götter verschiedener Mythologien, dargestellt mit sehr feinsinnig-subtilem Humor. Jupiter, der ob der mächtigeren Wirkung sein Haar im magisch erzeugten Wind wehen lässt. Großartig.
So fangen wahrscheinlich 90% aller missbräuchlichen romantischen Beziehungen an.
Hier bin ich auf Grund der Ausgangssituation gespannt, wie der Plot sich entwickelt, da ja Harlow sich Loki eben vorerst nur deshalb anvertraut, um ihre Freundin Asra und die Verwundeten ihres Volkes zu retten.
Dass Loki einen bösartigen Plan verfolgt, verrät uns schon der Klappentext - doch wird Harlow am Ende überrascht? Um wen dreht sich der romantische Aspekt schlussendlich? Harlow und Loki? Asra und Loki? Werden wir am Ende erstaunt erkennen, dass Loki's Absichten anders sind, als gedacht?
Da haben wir mit Harlow und Loki zwei potentiell sehr starke, zwiespältige Charaktere, in denen nun mal, wie bei uns allen, Licht und Schatten, Hell und Dunkel nicht zu trennen sind. Spannend bleibt, welche Tendenz am Ende die stärkere wird.
Mir gefällt der Farbschnitt nicht, als er mir ein wenig zu grob ist, was allerdings durchaus zum Inhalt passt - der starke Kontrast zwischen zarten, fein gezeichneten Blüten und kräftigen schwarzen Ranken, verflochten mit Schwertern, das zeigt doch ganz treffend die Symbolik der Geschichte.
Das Cover finde ich daher sehr gelungen. Vor allem auch im Zusammenspiel mit dem des Folgetitels der Dilogie.
Das zwielichtig-düstere Blau-Schwarz, durchbrochen von goldenen Akzenten mit goldgeprägter Sonne, die, hinter den Bergen hervor scheinend, ein Spiel aus Licht und Schatten schafft, Harlow, die vorgeneigt offen ihr Schwert präsentiert gegen Loki, der - ihr eine Blume präsentierend - seinen Dolch hinter dem Rücken verbirgt. Bilder, die eine laute Sprache sprechen.
Auch die Leseprobe hebt sich deutlich vom Gros ab. Den Leser persönlich ansprechend und sehr umsichtig, auch grafisch ästhetisch, gestaltet, mit einer vorbereitenden Einführung in die Leseprobe. Wirklich toll gemacht - und effizient, denn das macht tatsächlich neugierig, Lust auf mehr und führt ja auch direkt zum zweiten Band ;)
Last but not least, hat zumindest der Einstieg auch einen schönen Schmunzel-Moment: diese für ihren Egozentrismus und ihre Grandiosität berüchtigten Götter verschiedener Mythologien, dargestellt mit sehr feinsinnig-subtilem Humor. Jupiter, der ob der mächtigeren Wirkung sein Haar im magisch erzeugten Wind wehen lässt. Großartig.