Hm Naja

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Ich muss sagen, ich war ziemlich enttäuscht von „Loki − Her Twisted Heart“. Die Idee an sich war interessant: Harlow, eine junge Agraia (Kriegerin unter der Göttin Artemis), die Tochter einer Verräterin und eines Gottes, gehasst von allen, bis auf ihre beste Freundin Ezra. Harlow hasst ihr Dasein als Agraia, zu einem Leben ohne Liebe und Freiheit verdammt, nur um die Magie der Göttin zu erhalten. Doch ihre Fähigkeiten sind eher… unterentwickelt, außer einer schnellen Heilung, die aber kaum zum Einsatz kommt. Es ist ein öder Trott, trainieren ohne jemals zu kämpfen, und Harlow sehnt sich nach mehr.

Das Setting ist atmosphärisch und die Chemie zwischen den Charakteren ist okay. Aber leider war die Story für mich ziemlich vorhersehbar und teilweise einfach langweilig.

Der emotionale Verlauf des Buches fühlte sich für mich wie ein bekanntes Muster an – Loki gewinnt Harlows Vertrauen, nur um es am Ende auf eine Weise zu brechen, die ich schon von weitem kommen sah. Die Überraschung, die ich erwartet hatte, blieb leider aus.

Was mich auch ein bisschen gestört hat, ist die Stimme von Peter Lontzek als Loki. Ich bin ein großer Fan von Tom Hiddleston und seiner deutschen Stimme, und Herr Lontzek hat mich einfach nicht überzeugen können. Er klang nicht wie die Stimme, die ich im Kopf hatte, und es hat mich etwas irritiert und dann aus der Geschichte gerissen.

Schade, dass es nicht mehr Loki-Sichtkapitel gab, vielleicht hätte das geholfen.Auf der anderen Seite war die Stimme von Rebecca Veil als Harlow ein Highlight! Sie hat Harlow wirklich toll verkörpert, emotional und spannend erzählt und mich in die Geschichte gezogen.

Trotz allem gibt es ein paar Dinge, die mich an dem Buch gereizt haben. Das Setting ist wirklich atmosphärisch und die Idee an sich ist interessant. Wenn du ein Fan von Romantasy und Loki bist, könnte es vielleicht was für dich sein. Aber für mich war es leider nicht das Highlight des Jahres. Das Setting und die Idee waren cool, aber leider nicht genug, um mich wirklich zu überzeugen.