Innovativer Mythologiemix mit Schwächen
In „Loki“ geht es um Harlow, die gemeinsam mit anderen Kriegerinnen das Portal zur Götterwelt bewacht. Als immer mehr ihrer Kameradinnen von einer mysteriösen Krankheit befallen werden, muss sie sich unfreiwillig mit dem Gott Loki zusammentun, um ein Heilmittel zu finden …
Ich konnte mich von Beginn an gut in Harlow hineinversetzen. Sie ist es leid, von den anderen aufgrund ihrer Herkunft ausgeschlossen zu werden und dass Kämpfen ihr einziger Lebensinhalt sein soll. Im Verlauf der Handlung muss sie auf harte Weise lernen, dass ihr isoliertes Dasein sie weder auf das Leben noch auf echte Kämpfe vorbereitet hat.
Im Gegensatz zu Harlow bleibt der Chaosgott Loki in diesem Band noch ein Mysterium, da er sich selten in die Karten schauen lässt. In jedem Fall nutzt er Harlows Naivität in vollen Zügen aus. Ich hoffe, dass es im zweiten Band noch ein paar mehr Kapitel aus seiner Perspektive gibt.
Obwohl ich beide Protagonisten für sich genommen interessant fand, habe ich mir von der Liebesgeschichte etwas mehr erhofft. Harlow und Loki fühlen sich von Beginn an zueinander hingezogen, jedoch wurde es im Verlauf etwas versäumt, das Ganze zu vertiefen. Vor allem angesichts des kurzen Handlungszeitraums habe ich den beiden ihre Gefühle nicht ganz abgenommen.
Was die Handlung betrifft, haben mir vor allem der Anfang und das letzte Drittel gefallen. Aufgrund der Quest-Struktur gab es im Mittelteil meinem Empfinden nach einen kleinen Durchhänger, weil es außer den Protagonisten bisher wenige ausgearbeitete Figuren gibt. Dies ist aber wie gesagt der Handlungsstruktur geschuldet, weshalb ich denke, dass es im zweiten Band noch mehr Eindrücke in die Welt und die Figurenbeziehungen geben wird. Das Ende war aufgrund von Lokis Kapiteln zwar absehbar, macht aber trotzdem neugierig darauf, wie der Konflikt im zweiten Band gelöst wird.
Alles in allem ein innovativer Mythologiemix mit interessanten Protagonisten. Von Band 2 erhoffe ich mir eine Vertiefung der Liebesgeschichte sowie stärker ausgearbeitete Nebenfiguren.
Ich konnte mich von Beginn an gut in Harlow hineinversetzen. Sie ist es leid, von den anderen aufgrund ihrer Herkunft ausgeschlossen zu werden und dass Kämpfen ihr einziger Lebensinhalt sein soll. Im Verlauf der Handlung muss sie auf harte Weise lernen, dass ihr isoliertes Dasein sie weder auf das Leben noch auf echte Kämpfe vorbereitet hat.
Im Gegensatz zu Harlow bleibt der Chaosgott Loki in diesem Band noch ein Mysterium, da er sich selten in die Karten schauen lässt. In jedem Fall nutzt er Harlows Naivität in vollen Zügen aus. Ich hoffe, dass es im zweiten Band noch ein paar mehr Kapitel aus seiner Perspektive gibt.
Obwohl ich beide Protagonisten für sich genommen interessant fand, habe ich mir von der Liebesgeschichte etwas mehr erhofft. Harlow und Loki fühlen sich von Beginn an zueinander hingezogen, jedoch wurde es im Verlauf etwas versäumt, das Ganze zu vertiefen. Vor allem angesichts des kurzen Handlungszeitraums habe ich den beiden ihre Gefühle nicht ganz abgenommen.
Was die Handlung betrifft, haben mir vor allem der Anfang und das letzte Drittel gefallen. Aufgrund der Quest-Struktur gab es im Mittelteil meinem Empfinden nach einen kleinen Durchhänger, weil es außer den Protagonisten bisher wenige ausgearbeitete Figuren gibt. Dies ist aber wie gesagt der Handlungsstruktur geschuldet, weshalb ich denke, dass es im zweiten Band noch mehr Eindrücke in die Welt und die Figurenbeziehungen geben wird. Das Ende war aufgrund von Lokis Kapiteln zwar absehbar, macht aber trotzdem neugierig darauf, wie der Konflikt im zweiten Band gelöst wird.
Alles in allem ein innovativer Mythologiemix mit interessanten Protagonisten. Von Band 2 erhoffe ich mir eine Vertiefung der Liebesgeschichte sowie stärker ausgearbeitete Nebenfiguren.