Interessante Mischung mehrere Mythologien

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yezz Avatar

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Hand aufs Herz: Loki ist schon eine faszinierende Gottheit, oder? Genau aus diesem Grund konnte ich nicht die Finger von diesem Buch lassen. Auch die Idee, dass hier mehrere Mythologien gemischt werden (auch wenn das am Anfang mit den Gottheiten etwas irritierend war) fand ich spannend. 

Ich muss aber gestehen, dass ich mir von Harlow mehr erhofft hatte. Irgendwie wurde ich nicht warm mit ihr. Manchmal hatte sie so eine naive Art, die für mich bei ihrem Hintergrund nicht ganz so passend erschien. Dennoch hatte sie eine Entwicklung im Laufe der Geschichte, die auf Besserung hoffen lässt. Loki hingegen fand ich sehr gut dargestellt, zumal ich bis zum Schluss nicht genau wusste, wo er tatsächlich steht. Das passt für mich tatsächlich sehr gut zu seinem Charakter. Wobei er hier deutlich in ein dunkles "morally grey" tendiert.

Für mich gibt es ein paar Ungereimtheiten in der Geschichte (die vielleicht aber auch mit Band 2 aufgeklärt werden würden). Auch, wie wenig Harlow hinterfragt, hat mich stellenweise gestört.

Hilfreich fand ich die Kapitel aus Lokis Sicht. Denn das war, zumindest für mich, die spannenderen Einblicke. Sie haben auch geholfen, dass ich nicht ganz die Bindung zu dem Buch verloren habe, da ich mit Harlow eben nicht so warm geworden bin.