Berührend und erschütternd
Dieser Anfang hat mich wirklich tief berührt und gleichzeitig total erschüttert. Trent Dalton schreibt hier über ein siebzehnjähriges Mädchen, das mit seiner Mutter auf einem Schrottplatz in einem alten Transporter lebt. Das Thema Obdachlosigkeit wird hier so ehrlich und ohne Mitleid beschrieben, dass man richtig mitfühlt, wie sie versuchen, in dieser harten Welt irgendwie klarzukommen.
Besonders intensiv fand ich die Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Die Mutter wird als „Löwin“ beschrieben, die alles tut, um ihr Kind zu schützen. Aber da ist auch dieses dunkle Geheimnis: Sie sind auf der Flucht, weil die Mutter den Vater – ein „Monster“ – getötet hat, um sie beide zu retten. Das führt dazu, dass das Mädchen nicht einmal ihren eigenen Namen kennt, weil Namen für Menschen auf der Flucht gefährlich sind. Diese Suche nach der eigenen Identität, während sie sich im Spiegel als eine andere, „wertvolle“ Frau in Paris oder New York träumt, ist einfach wunderschön und traurig zugleich.
Der Schreibstil ist wirklich besonders. Er ist sehr bildhaft und fast schon poetisch, besonders wenn es um ihre Zeichnungen oder den „Zauberspiegel“ geht. Manchmal ist er aber auch hart und direkt, was gut zu dem Leben auf der Straße passt. Ich konnte mir alles so gut vorstellen, von dem Rostloch im Autodach bis hin zu den "cremig rosa" Himmeln in ihrem Spiegel.
Ein Buch, das einen wirklich nachdenklich macht und zeigt, dass Hoffnung auch an den dunkelsten Orten wachsen kann. Ich will jetzt unbedingt wissen, ob sie jemals ihren echten Namen erfährt und ob sie wirklich die berühmte Künstlerin wird, die sie in ihren Träumen schon ist.
Besonders intensiv fand ich die Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Die Mutter wird als „Löwin“ beschrieben, die alles tut, um ihr Kind zu schützen. Aber da ist auch dieses dunkle Geheimnis: Sie sind auf der Flucht, weil die Mutter den Vater – ein „Monster“ – getötet hat, um sie beide zu retten. Das führt dazu, dass das Mädchen nicht einmal ihren eigenen Namen kennt, weil Namen für Menschen auf der Flucht gefährlich sind. Diese Suche nach der eigenen Identität, während sie sich im Spiegel als eine andere, „wertvolle“ Frau in Paris oder New York träumt, ist einfach wunderschön und traurig zugleich.
Der Schreibstil ist wirklich besonders. Er ist sehr bildhaft und fast schon poetisch, besonders wenn es um ihre Zeichnungen oder den „Zauberspiegel“ geht. Manchmal ist er aber auch hart und direkt, was gut zu dem Leben auf der Straße passt. Ich konnte mir alles so gut vorstellen, von dem Rostloch im Autodach bis hin zu den "cremig rosa" Himmeln in ihrem Spiegel.
Ein Buch, das einen wirklich nachdenklich macht und zeigt, dass Hoffnung auch an den dunkelsten Orten wachsen kann. Ich will jetzt unbedingt wissen, ob sie jemals ihren echten Namen erfährt und ob sie wirklich die berühmte Künstlerin wird, die sie in ihren Träumen schon ist.