Der Schreibstil ist intensiv, sinnlich und zugleich sehr einfühlsam

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Lola im Spiegel eröffnet mit einer Mischung aus Poesie, Härte und großer Emotionalität. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines siebzehnjährigen Mädchens erzählt, das mit seiner Mutter in einem Van am Brisbane River lebt und vor einer gewaltsamen Vergangenheit flieht. Gleich zu Beginn sorgt der „Tyrannosaurustanz“ für ein starkes, symbolisches Bild von Angst, Widerstand und Überleben.

Ein besonderes Element ist der magische Spiegel, durch den Lola fremde Orte und eine geheimnisvolle Frau in Rot wahrnimmt. Diese Verbindung von Realität, Fantasie und Kunst verleiht der Geschichte eine außergewöhnliche Tiefe. Über ihre Zeichnungen versucht Lola, sich selbst und ihre Welt zu begreifen – und einen Ausweg aus Unsicherheit und Armut zu finden.

Der Schreibstil ist intensiv, sinnlich und zugleich sehr einfühlsam. Schon nach wenigen Seiten hat man das Gefühl, eine einzigartige Erzählstimme entdeckt zu haben. Lola im Spiegel verspricht einen berührenden Roman über Identität, Verletzlichkeit, die Beziehung zwischen Mutter und Tochter und die heilende Kraft der Kunst.