Hoffnung und Träume zwischen den Schatten

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chhil06 Avatar

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Beim Lesen der ersten Seiten habe ich sofort mit dem namenlosen Mädchen mitgefühlt. Ihr Leben auf der Flucht, das Leben im Van am Schrottplatz, wirkt so trostlos, dass man ihr Glück und ihre Träume umso mehr spürt. Ich finde es spannend, wie sie trotz aller Gefahren ihren Wunsch, Künstlerin zu werden, nicht aufgibt. Die Figuren wirken unglaublich echt: Die Mutter ist geheimnisvoll, liebevoll und gleichzeitig undurchschaubar, der Junge auf der anderen Flussseite sorgt für zarte Hoffnung und Nähe. Ich will unbedingt weiterlesen, weil ich wissen möchte, ob und wie sie ihren Traum verwirklichen kann, welche Geheimnisse Lola im Spiegel verbirgt und wie sich ihre zarte Liebe inmitten von Gewalt und Flucht entwickeln wird. Schon jetzt fühlt sich die Geschichte nah und emotional tief an – so, dass ich sie nicht aus der Hand legen möchte.