Was für eine Mutter
Von Cover her hab ich irgendwie etwas lustiges erwartet, da ich zuerst an eine Sonne gedacht habe. Erst jetzt sehe ich, dass es sich um einen zerbrochen Spiegel handelt, der natürlich auch besser zum Titel passt.
Die Leseprobe hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
Ganz toll sind die Bilder, die jedes Kapitel einleiten, die aus der Feder der namenlosen Protagonistin stammen sollen.
Darunter steht ein kurzer Text, der suggeriert, dass die Bilder in einem Museum hängen. Diese kurzen Texte geben auch viele Ausblicke auf die Zukunft der Protagonistin. Z.B. steht da, dass sie von einer Kugel getroffen wird. Stirbt sie etwa am Ende der Geschichte und wird postmortem berühmt?
Dann steht da, dass sie die große Liebe findet. Das wäre in ihrem Alter schon etwas besonderes. Auf der anderen Seite ist dies natürlich in einem kurzen Leben bzw einer kurzen Liebe, die durch den Tod endet, leichter zu sagen.
Darunter steht dann immer die Sicht der Protagonistin, warum sie dieses Bild gemalt hat.
Und das ist wirklich düster, auch wenn sie es völlig nüchtern erzählt. Einzig für ihre Mutter hegt sie eine große Bewunderung, die sie meines Erachtens nicht wirklich verdient hat.
Durch ihr Handeln müssen sie auf der Flucht leben. Aktuell auf einem Schrottplatz in einem alten Van. Dazu muss das mädchen ohne Namen aufwachsen, da Namen auf der Flucht gefährlich sind.
Die Mutter erzählt der Tochter ungefiltert, von ihrem Mord an dem Vater, der zu der Flucht geführt hat.
Wenn sie damals ihr Kind schützen musste und der Tod des Vaters Notwehr war, hätte sie ja einfach die Polizei rufen können.
Auch die nächste Situation, die die Protagonistin schildert, ist nicht wirklich pädagogisch wertvoll. Um die Ohren der Tochter vor einer fluchenden Frau zu schützen, bedroht sie sie mit einem Messer und wieder müssen sie flüchten.
Die Tochter macht das Verhalten stolz.
Das macht mich traurig, weil es wohl in der Realität genauso ist.
Genauso, dass die Protagonistin sich fragt, wie viel von ihrem monströsen Vater in ihr steckt.
Kein Kind sollte sich solche Fragen stellen müssen.
Ich würde sehr gerne wissen, wie es mit der Protagonistin weiter geht. Ob sie endlich einen Namen bekommt und sichtbar wird.
Die Leseprobe hat mich sofort in ihren Bann gezogen.
Ganz toll sind die Bilder, die jedes Kapitel einleiten, die aus der Feder der namenlosen Protagonistin stammen sollen.
Darunter steht ein kurzer Text, der suggeriert, dass die Bilder in einem Museum hängen. Diese kurzen Texte geben auch viele Ausblicke auf die Zukunft der Protagonistin. Z.B. steht da, dass sie von einer Kugel getroffen wird. Stirbt sie etwa am Ende der Geschichte und wird postmortem berühmt?
Dann steht da, dass sie die große Liebe findet. Das wäre in ihrem Alter schon etwas besonderes. Auf der anderen Seite ist dies natürlich in einem kurzen Leben bzw einer kurzen Liebe, die durch den Tod endet, leichter zu sagen.
Darunter steht dann immer die Sicht der Protagonistin, warum sie dieses Bild gemalt hat.
Und das ist wirklich düster, auch wenn sie es völlig nüchtern erzählt. Einzig für ihre Mutter hegt sie eine große Bewunderung, die sie meines Erachtens nicht wirklich verdient hat.
Durch ihr Handeln müssen sie auf der Flucht leben. Aktuell auf einem Schrottplatz in einem alten Van. Dazu muss das mädchen ohne Namen aufwachsen, da Namen auf der Flucht gefährlich sind.
Die Mutter erzählt der Tochter ungefiltert, von ihrem Mord an dem Vater, der zu der Flucht geführt hat.
Wenn sie damals ihr Kind schützen musste und der Tod des Vaters Notwehr war, hätte sie ja einfach die Polizei rufen können.
Auch die nächste Situation, die die Protagonistin schildert, ist nicht wirklich pädagogisch wertvoll. Um die Ohren der Tochter vor einer fluchenden Frau zu schützen, bedroht sie sie mit einem Messer und wieder müssen sie flüchten.
Die Tochter macht das Verhalten stolz.
Das macht mich traurig, weil es wohl in der Realität genauso ist.
Genauso, dass die Protagonistin sich fragt, wie viel von ihrem monströsen Vater in ihr steckt.
Kein Kind sollte sich solche Fragen stellen müssen.
Ich würde sehr gerne wissen, wie es mit der Protagonistin weiter geht. Ob sie endlich einen Namen bekommt und sichtbar wird.