Als Niemand aufwachsen und trotzdem Jemand sein.
Die Hauptprotagonistin, ist ein quasi unsichtbares Mädchen. Sie ist namenlos, obwohl doch auch sie Jemand ist. Aber ihre Mutter verweigert ihr einen Namen, aus Angst, Angst vor der Vergangenheit. Doch es ist ein Mädchen wie andere auch, mit Träumen, Hoffnungen, Wünschen, viel Fantasie und Kreativität. Aber eben mit steten Ängsten. So wächst das Kind auf, am Rande der Gesellschaft. Die Erzählweise zieht einen in den Bann, lässt sich aber nicht mal eben so weg schmökern. Auf dieses Buch muss man sich einlassen. Ein Wechselbad der Gefühle strömt beim Lesen auf einen ein. Da menschliche Höhen und auch Tiefen bildgewaltig beschrieben werden. Illustrationen im Buch vertiefen den Blick auf die Gedankenwelt des Mädchens. Ebenso wie besagte Lola, das Mädchen aus dem Spiegel. Wenn man keine Identität hat, muss man sich selbst eine schaffen. Ob dies gelingt verrate ich natürlich nicht.
Trotz der Dichte des Romans, blieb noch Platz für ausführliche Beschreibungen des Settings in Australien, was mir sehr gefällt. Das Cover entspricht nicht meinem persönlichen Geschmack. Es ist mir zu schlicht und nichtssagend. Damit wird das Buch leicht übersehen. Das ist schade. Denn, ich empfinde es als sehr lesenswert.
Trotz der Dichte des Romans, blieb noch Platz für ausführliche Beschreibungen des Settings in Australien, was mir sehr gefällt. Das Cover entspricht nicht meinem persönlichen Geschmack. Es ist mir zu schlicht und nichtssagend. Damit wird das Buch leicht übersehen. Das ist schade. Denn, ich empfinde es als sehr lesenswert.