Die Geschichte eines Mädchens ohne Namen

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honeymilky Avatar

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Dieses Buch beginnt schwach, steigert sich aber glücklicherweise im Laufe der Zeit. Man braucht also etwas Durchhaltevermögen.
„Lola im Spiegel“ geht einen anderen Weg, um eine Coming-of-Age-Geschichte zu erzählen. Es wurden bereits Vergleiche zu „Demon Copperhead“ gezogen. Meiner Meinung nach haben beide Bücher ähnliche Themen, aber die Umsetzung ist völlig unterschiedlich. „Demon Copperhead“ ist übrigens mein absolutes Lieblingsbuch des letzten Jahres! „Lola im Spiegel“ hat mich nicht ganz so sehr überzeugt.
Die erste Hälfte des Romans fand ich recht zäh. Der Schreibstil des Autors ist gewöhnungsbedürftig. Zum Glück entwickelte sich die Geschichte dann aber doch noch! Vor allem die Protagonistin ist mir beim Lesen total ans Herz gewachsen. Ich fand sie einfach nur toll.
Besonders hervorheben möchte ich auch noch die wundervollen Skizzen/Zeichnungen, mit denen jedes Kapitel eingeleitet wird. Sie stammen von dem talentierten Paul Heppell und sind einfach perfekt und machen das Buch zu etwas Besonderem.
Meine Bewertung nach der 1. Hälfte wären maximal 3 Sterne geworden, zum Ende hin habe ich mich dann doch für 4 Sterne entschieden.