intensiv und berührend

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petra-silie Avatar

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Der Autor Trent Dalton erzählt in" Lola im Spiegel" eine Geschichte, die zugleich verletzlich und kraftvoll wirkt.
Im Zentrum steht ein Mädchen, das mit seiner Mutter im Verborgenen lebt. Es ist ein Leben am Rande der Gesellschaft, geprägt von Angst und Loyalität und dem Wunsch einen eigenen Platz in der Welt zu haben. Das Mädchen darf keinen Namen tragen, aber es entwickelt eine klare Vorstellung davon wer es sein möchte-eine Künstlerin frei von der kriminellen Welt, in der es lebt. Einem alten Spiegel vertraut sie ihre Zweifel, Wünsche und Wut an. Er wird zu einer Art Projektionsfläche für das Leben, das sich sich erträumt.
Die Verbindung zu dem Jungen auf der anderen Flussseite gibt der Geschichte eine gewisse Hoffnung, dass ihr Leben das wird, das sie sich wünscht.
Es ist eine Geschichte, die zeigt wie ein Mädchen sich in einer schwierigen Welt behauptet. Die Gespräche mit dem Spiegel geben ihr Mut.
Ein intensives und berührendes Buch.
Leseempfehlung!