"Niemand ist wie du und das ist deine Stärke"

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abnuncha Avatar

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Nach „Der Junge, der das Universum verschlang“ kommt mit „Lola im Spiegel“ ein zweites Buch des Autors Trent Dalton , ein sehr emotionales Buch. Was sieht man, wenn man in einen Spiegel sieht, Lola, ein 17-jähriges Mädchen scheint nicht nur sich selbst zu sehen, oder sieht sie sich gar nicht, sondern irgendwie die ganze Welt außerhalb ihres Vans auf einem Schrottplatz am Brisbans River. Sie hat nicht mal einen Namen, lebt in einer Welt mit Armut, Gewalt, dennoch mit einem gewissen Zusammenhalt wie kann man in so einem Leben jemand sein fragt man sich, welche Chance hat man. Das Buch hat zwischen in der Geschichte gewaltige und erzählende Illustration und entwickelt dadurch eine ganz eigene Sprache. Ein Buch mit so vielen Seiten ist oft langatmig, das macht hier Stellenweise auch den Eindruck, aber wenn man dabei bleibt ist es in einer sehr interessanten, sprachlich beeindruckenden Weise geschrieben. Das Cover spricht mich leider nicht an, aber das ist wohl Geschmacksache, ich persönlich finde es zu grell, aber dadurch fällt es auf und vielleicht soll es so sein, dass dadurch Lora und ihre Geschichte von vornherein doch auffällt, auch wenn es für Lola genau das nicht ist. Eine klare Leseempfehlung mit dem Wunsch, dass es noch mehr Bücher den Autors geben wird. Liebe Grüße