Spiegelbild

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failay Avatar

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Dieses Buch hat mich auf eine ganz leise, aber sehr intensive Weise berührt. Die Geschichte des namenlosen Mädchens, das mit seiner Mutter im Verborgenen lebt, ist traurig, düster und gleichzeitig voller Sehnsucht nach einem besseren Leben. Trotz aller Härte gibt es immer wieder kleine Momente von Hoffnung, besonders durch ihren Traum, Künstlerin zu werden und die zarte Verbindung zu dem Jungen auf der anderen Flussseite.

Richtig besonders fand ich die emotionale Tiefe und die Zeichnungen am Anfang jedes Kapitels. Sie passen wunderbar zur Geschichte und machen das Buch noch persönlicher.

„Lola im Spiegel“ ist kein leichtes, aber ein sehr bewegendes Buch, das noch lange nachhallt. Traurig, schön und irgendwie hoffnungsvoll zugleich.
Es geht um Liebe, Identität, Schuld, Schicksal und die Frage, ob man seiner Vergangenheit entkommen kann. Vor allem aber geht es darum, was wir sehen, wenn wir in den Spiegel schauen: nicht nur, wer wir sind, sondern auch, wer wir sein könnten.