Spieglein Spieglein auf dem Teer

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mallis Avatar

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Ein Mädchen. Eine Mutter. Kein Haus, keine Verwandten, nicht einmal ein Name. Das Mädchen weiß, dass es auf der Flucht ist vor den Tyrannoechsen dieser Welt - es glaubt, die Mutter hätte den gewalttätigen Vater getötet.
Das Mädchen malt alles, was es sieht. Es liebt die Mutter, glaubt an die Mutter, an ihre Stärke. Sie leben in einem Van und gehen doch ins Museum. Das Mädchen ist rauh, schmutzig, und doch rein und voller Hoffnung. Die anderen Treibenden von Brisbane sind seine Familie.
Es verliert die Mutter und dann auch ihre Geschichte. Die kalte, gefährliche Umgebung greift nach ihm. Es behauptet sich, es kämpft, es rennt...

Dieser Roman ist absolut beeindruckend. Eine im guten Sinn eigenartige und bildreiche, poetische Sprache, dabei Tempo und Spannung, dieses Buch rutscht nicht leicht durchs Hirn, es verhakt sich darin und lässt uns innehalten, nachdenken, es macht uns klüger und reicher, also lest es!