Zwischen Realität und Fantasie
Lola im Spiegel von Trent Dalton ist ein sehr intensiver und irgendwie richtig besonderer Roman über Identität, Trauma und darüber, wie sehr Kunst beim Überleben helfen kann. Erzählt wird die Geschichte eines siebzehnjährigen Mädchens, das mit seiner Mutter ohne festes Zuhause lebt und sich mit Zeichnungen, Fantasie und Gedanken so eine eigene kleine Welt schafft, um klarzukommen.
Der Roman verbindet ziemlich harte Themen wie Gewalt, Armut und Angst mit einer sehr poetischen, fast märchenhaften Sprache. Der Spiegel steht dabei nicht nur für Selbstfindung und Zukunft, sondern auch für die Risse aus der Vergangenheit. Besonders berührend ist die Beziehung zwischen Mutter und Tochter, die gleichzeitig total stark, aber auch kompliziert und schmerzhaft ist.
Richtig cool fand ich, dass im Buch immer wieder Illustrationen auftauchen. Die sind nicht nur Deko, sondern passen total gut zur Geschichte und machen die Gefühle der Protagonistin noch greifbarer. Dadurch fühlt sich das Ganze irgendwie wie ein Mix aus Roman und Kunstbuch an, was das Lesen nochmal intensiver macht.
Die Sprache ist sehr direkt, emotional und trotzdem immer wieder überraschend warm und humorvoll. Lola im Spiegel ist kein Buch, das man mal eben so nebenbei liest, aber genau deshalb bleibt es richtig lange im Kopf und geht einem ziemlich nahe.
Der Roman verbindet ziemlich harte Themen wie Gewalt, Armut und Angst mit einer sehr poetischen, fast märchenhaften Sprache. Der Spiegel steht dabei nicht nur für Selbstfindung und Zukunft, sondern auch für die Risse aus der Vergangenheit. Besonders berührend ist die Beziehung zwischen Mutter und Tochter, die gleichzeitig total stark, aber auch kompliziert und schmerzhaft ist.
Richtig cool fand ich, dass im Buch immer wieder Illustrationen auftauchen. Die sind nicht nur Deko, sondern passen total gut zur Geschichte und machen die Gefühle der Protagonistin noch greifbarer. Dadurch fühlt sich das Ganze irgendwie wie ein Mix aus Roman und Kunstbuch an, was das Lesen nochmal intensiver macht.
Die Sprache ist sehr direkt, emotional und trotzdem immer wieder überraschend warm und humorvoll. Lola im Spiegel ist kein Buch, das man mal eben so nebenbei liest, aber genau deshalb bleibt es richtig lange im Kopf und geht einem ziemlich nahe.