Die Außenseiter vom Bahnhof
Das Buch geht schon auf den ersten Seiten zu Herzen. Helena, genannt Lene beschreibt ihre Kindheit auf dem alten Bahnhof, in dem nur die Außenseiter wohnen, die etwas auf dem Kerbholz haben. Aber sie erzählt noch viel mehr : von der Sehnsucht dazu zugehören, von einer eher abweisenden Mutter, die sich stets ein neues Kind anschaffte, sobald eines dem Babyalter entwachsen war und natürlich von der toten Schwester, die Namensgeberin für den Titel ist. Hier verbirgt sich Familiengeschichte nebst Aufarbeitung.