Die Geschichte der Regenbogenfarben
Familien und ihre unausgesprochenen Geheimnisse haben mich schon immer fasziniert und auch das Coverfoto hat mich neugierig und melancholisch gestimmt.
Die Protagonistin Leni, angeblich älteste von vielen Geschwistern, ist dem dunklen Geheimnis ihrer Eltern auf der Spur. Obwohl im Roman so vieles passiert und es sehr viele Zeitsprünge gibt, bleibt die Erzählstimme erstaunlich unaufgeregt und die Lektüre plätschert so vor sich hin. Ab der Mitte kommen dann einige Twists, die das Tempo ein wenig steigern, aber ich empfinde Leni als die Ruhige in einem wilden Sturm von Ereignissen. Die eigentliche Protagonistin des Romans ist jedoch nicht Leni, auch nicht die Namensgeberin des Romans, sondern die DDR und was sie mit den Menschen gemacht hat und immer noch macht, obwohl sie schon seit bald 40 Jahren nicht mehr existiert. Das Buch zeigt uns, dass die Dinge oft viel komplizierter sind, als sie scheinen, und dass es immer die bessere Wahl ist, sich mit der Wahrheit und dem eigenen Schmerz zu konfrontieren, weil beides irgendwann ohnehin zum Vorschein kommt - egal wie viel wir zu verdrängen versuchen.
Ein bewegendes Buch, das lange nachhallt.
Die Protagonistin Leni, angeblich älteste von vielen Geschwistern, ist dem dunklen Geheimnis ihrer Eltern auf der Spur. Obwohl im Roman so vieles passiert und es sehr viele Zeitsprünge gibt, bleibt die Erzählstimme erstaunlich unaufgeregt und die Lektüre plätschert so vor sich hin. Ab der Mitte kommen dann einige Twists, die das Tempo ein wenig steigern, aber ich empfinde Leni als die Ruhige in einem wilden Sturm von Ereignissen. Die eigentliche Protagonistin des Romans ist jedoch nicht Leni, auch nicht die Namensgeberin des Romans, sondern die DDR und was sie mit den Menschen gemacht hat und immer noch macht, obwohl sie schon seit bald 40 Jahren nicht mehr existiert. Das Buch zeigt uns, dass die Dinge oft viel komplizierter sind, als sie scheinen, und dass es immer die bessere Wahl ist, sich mit der Wahrheit und dem eigenen Schmerz zu konfrontieren, weil beides irgendwann ohnehin zum Vorschein kommt - egal wie viel wir zu verdrängen versuchen.
Ein bewegendes Buch, das lange nachhallt.