Die verschwiegene Vergangenheit
Spannend und in einer berührenden Sprache erzählt Anousch Mueller in ihrem neuen Roman „Lori“ eine Geschichte über Schuld und Verdrängung - und über den tastenden Versuch, Wahrheit zuzulassen.
In Rückblenden auf die verschiedenen Zeitebenen bewegt sich die Ich-Erzählerin Leni zwischen den Jahren 1974 bis 2000 und schildert die Geschichte ihrer Familie, die an den politischen Verwerfungen ihrer Zeit und einem Geheimnis, zu zerbrechen droht.
Thüringen, 1995. Auf einem verlassenen Bahnhof abseits des Dorfes, wächst Leni mit ihren fünf Geschwistern auf. Seit sie denken kann, spürt sie aber in kurzen Momenten, dass etwas fehlt und in ihren Erinnerungen taucht immer wieder eine kleine Schwester auf. Als Leni durch Zufall den Mutterschaftspass ihrer Mutter findet, weiß sie, dass ihr Gefühl sie nicht getäuscht hat. Nur was geschah mit ihrer Schwester Lori?
Als erwachsene junge Frau verschlägt es Leni nach Berlin doch sie findet hier keine Ruhe und kehrt zurück zu ihrer Mutter, die mittlerweile alleine auf dem verlassenen Bahnhof lebt. Leni weiß mit Sicherheit, hier muss sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis machen, das ihr Leben prägt und endlich die Wahrheit über ihre Familie finden. Die Suche nach Antworten führt sie bis in die frühen siebziger Jahre der DDR zurück.
Es braucht seine Zeit um sich mit ihrer Mutter zu verständigen, die verstreute Familie zu versammeln um all das Verdrängte zur Sprache zu bringen und endlich die Wahrheit zuzulassen.
Fazit:
Die Autorin konnte mich mit ihrer tiefbewegenden Geschichte positiv überraschen. Ihr Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Charaktere fand ich der Zeit gut angepasst und authentisch. Besonders gut gefallen haben mir die historischen Hintergründe und gesellschaftlichen Themen, die die Handlung gelungen miteinander verbindet. Eine berührende Geschichte mit einem versöhnlichen Ende, die ich gerne gelesen habe und weiterempfehle.
In Rückblenden auf die verschiedenen Zeitebenen bewegt sich die Ich-Erzählerin Leni zwischen den Jahren 1974 bis 2000 und schildert die Geschichte ihrer Familie, die an den politischen Verwerfungen ihrer Zeit und einem Geheimnis, zu zerbrechen droht.
Thüringen, 1995. Auf einem verlassenen Bahnhof abseits des Dorfes, wächst Leni mit ihren fünf Geschwistern auf. Seit sie denken kann, spürt sie aber in kurzen Momenten, dass etwas fehlt und in ihren Erinnerungen taucht immer wieder eine kleine Schwester auf. Als Leni durch Zufall den Mutterschaftspass ihrer Mutter findet, weiß sie, dass ihr Gefühl sie nicht getäuscht hat. Nur was geschah mit ihrer Schwester Lori?
Als erwachsene junge Frau verschlägt es Leni nach Berlin doch sie findet hier keine Ruhe und kehrt zurück zu ihrer Mutter, die mittlerweile alleine auf dem verlassenen Bahnhof lebt. Leni weiß mit Sicherheit, hier muss sie sich auf die Suche nach dem Geheimnis machen, das ihr Leben prägt und endlich die Wahrheit über ihre Familie finden. Die Suche nach Antworten führt sie bis in die frühen siebziger Jahre der DDR zurück.
Es braucht seine Zeit um sich mit ihrer Mutter zu verständigen, die verstreute Familie zu versammeln um all das Verdrängte zur Sprache zu bringen und endlich die Wahrheit zuzulassen.
Fazit:
Die Autorin konnte mich mit ihrer tiefbewegenden Geschichte positiv überraschen. Ihr Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Charaktere fand ich der Zeit gut angepasst und authentisch. Besonders gut gefallen haben mir die historischen Hintergründe und gesellschaftlichen Themen, die die Handlung gelungen miteinander verbindet. Eine berührende Geschichte mit einem versöhnlichen Ende, die ich gerne gelesen habe und weiterempfehle.