Eine Lücke- Lori

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frauatze Avatar

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Die Protagonistin ist Leni, sie wächst mit zahlreichen Geschwistern in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude auf. Ihr Aufwachsen scheint idyllisch, aber sie spürt schnell, dass es da etwas Unausgesprochenes gibt..

Fragmentarisch erzählt die Autorin die Geschichte der Eltern und von Leni, die ahnt, dass da ein unausgesprochenes Geheimnis ist.

Ihr taucht der Name Lori auf und plötzliche Erinnerungen an eine gemeinsame Zeit.
All das wird verwoben mit Einblicken in das Leben in der DDR. Als 1978-geborene kam mir vieles vertraut vor.


Zum Ende hin verdichtet sich die Geschichte und das Geheimnis um Lori wird ein wenig gelichtet. Trotzdem bleibt für mich einiges nebulös, es finden zu viele Zeitsprünge statt, sodass das Ganze für mich zu experimentell und gewollt wirkte.

Schade, ein- zwei Nebenstränge weniger hätten der Geschichte gut getan.