Eine sehr berührende Geschichte
INHALT
Leni wächst in einer Großfamilie auf einem alten Bahnhof auf. Es ist 1995, eine Zeit voller politischer Umbrüche. Die Familie hat ihren Ruf im Dorf; insgesamt herrscht eine besondere Stimmung in der Familie - insbesondere nach dem Vorfall. Seit diesem wird nämlich geschwiegen - die Eltern schweigen, Leni kann sie kaum erinnern an ein Leben vorher. Aber es ganz noch ein weiteres Kind: Lori. Viele Jahre später, der Vater bereits tot und die Mutter allein lebend, kommt Leni zurück - und eine gemeinsame Reise in die Vergangenheit beginnt. Ein Buch über die Sprachlosigkeit nach einem traumatischen Verlust - nach unausgesprochenen Gefühlen und den damals herrschenden Regeln: den Mund halten, weiter machen - keine Gefühle fühlen und zeigen.
EINDRUCK UND FAZIT
Dieses Buch hat mich von Beginn an gefesselt, nicht nur, weil ich das Thema so unglaublich spannend fand - sondern auch vom Schreibstil. Ich hab begonnen und nicht mehr aufgehört. An einigen Stellen markiert, andere nochmal gelesen, weil ich sie nicht auf Anhieb verstanden habe. Die Beziehungen in der Familie fand ich spannend als Außenstehende spannend beschrieben; und umso klarer wird es, wie unterschiedlich mit einem Verlust umgegangen wird. Es hat mich im Verlauf des Buches sehr berührt, wie es Mutter und Tochter gelang sich anzunähern; und wie Zeit und Kraft das gekostet hat, kann man nur erahnen. Eine Geschichte über ein Kind, was einfach ausradiert wurde - es gab sie nicht. Sehr lesenswert (und emotional aufwühlend)!
Leni wächst in einer Großfamilie auf einem alten Bahnhof auf. Es ist 1995, eine Zeit voller politischer Umbrüche. Die Familie hat ihren Ruf im Dorf; insgesamt herrscht eine besondere Stimmung in der Familie - insbesondere nach dem Vorfall. Seit diesem wird nämlich geschwiegen - die Eltern schweigen, Leni kann sie kaum erinnern an ein Leben vorher. Aber es ganz noch ein weiteres Kind: Lori. Viele Jahre später, der Vater bereits tot und die Mutter allein lebend, kommt Leni zurück - und eine gemeinsame Reise in die Vergangenheit beginnt. Ein Buch über die Sprachlosigkeit nach einem traumatischen Verlust - nach unausgesprochenen Gefühlen und den damals herrschenden Regeln: den Mund halten, weiter machen - keine Gefühle fühlen und zeigen.
EINDRUCK UND FAZIT
Dieses Buch hat mich von Beginn an gefesselt, nicht nur, weil ich das Thema so unglaublich spannend fand - sondern auch vom Schreibstil. Ich hab begonnen und nicht mehr aufgehört. An einigen Stellen markiert, andere nochmal gelesen, weil ich sie nicht auf Anhieb verstanden habe. Die Beziehungen in der Familie fand ich spannend als Außenstehende spannend beschrieben; und umso klarer wird es, wie unterschiedlich mit einem Verlust umgegangen wird. Es hat mich im Verlauf des Buches sehr berührt, wie es Mutter und Tochter gelang sich anzunähern; und wie Zeit und Kraft das gekostet hat, kann man nur erahnen. Eine Geschichte über ein Kind, was einfach ausradiert wurde - es gab sie nicht. Sehr lesenswert (und emotional aufwühlend)!