Emotional und berührend

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gilse Avatar

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Anousch Mueller hat einen flüssigen, mitreißenden Schreibstil und eine starke Sprache. Das verwischte unklare Cover passt gut zu der bedrückenden Geschichte.

Die Roman beginnt mit einem Prolog, der mich erschauern ließ. Eine emotionale Geschichte, die mich berührt und gefesselt hat. Es ist aus der Perspektive von Leni erzählt, die mit fünf Geschwistern auf einem altern Bahnhof in Thüringen aufgewachsen ist. Ihre Mutter ist den Kindern gegenüber immer kalt und abweisend. Der Vater kümmert sich liebevoll um die Kinder. Leni hat für die Sorgen des Vaters ein Gespür, dass etwas fehlt und die Eltern ein Geheimnis habe, das sie verbindet. Sie findet von ihrer Mutter den Mutterpass, in dem sieben Geburten eingetragen sind, aber Leni hat nur 5 Geschwister. Wo ist das siebte Kind?

Mitreißend und bewegend schildert Anousch Mueller die Recherche von Leni nach dem Geheimnis der Eltern und dem siebten Kind.
Die historischen und politischen Ereignisse der DDR wurden thematisiert und gut in dem Buch eingebunden.