Roman, der noch lange in mir nachhallen wird
Das Cover des Buches samt Titel hat mich nicht angesprochen, aber ich mag Familiengeschichten und Foto sowie kurze Inhaltsangabe hinten auf dem Buch deuten auf eine "Zeitreise" hin. Während der Titel "Lori" der Name der Schwester ist, der In der Familie nicht genannt wird und die "Ich-Erzählerin Helene genannt Leni nur eine verschüttete Erinnerung hat, so wird das, was mit der Schwester geschehen ist, erst am Ende des Romans aufgelöst.
Die Erzählerin springt zwischen den Zeiten hin und her, lässt Leni etwas von der Kindheit und der Jugend erzählen, dann wird von ihrer jungen Mutter erzählt, dem jungen Elternpaar und am Ende von Leni als erwachsener Frau und von ihren erwachsenen Geschwistern. Ihre Kindheit und Jungend , bzw. die Zeit an die sich Leni erinnert, hat sie mit ihren Eltern in einem kleinen Dorf in Thüringen verbracht und dort lebten sie wie "Aussätzige" im alten, stillgelegten Bahnhofsgebäude, Leni, die fünf Geschwister und ihre Eltern. Ich hatte ebenso wie Leni zwischendurch immer das Gefühl, dass mir Informationen fehlten und manche leicht dahin gesagten Sachen bekamen erst im Laufe des Buches eine Bedeutung bzw. ich wurde mir klar darüber, was es bedeutet hat.
Ich erfahre zwischen den Zeilen und manchmal auch direkt etwas über ein Paar, eine Familie, deren Leben durch das politische System der DDR nachhaltig beeinflusst wurde.
Während des Lesens fiel es mir oft schwer den Geschehnissen im zeitlichen Ablauf zu folgen..... es spielt in 70zigern, in den 90zigern und 2010 und später - zu mindestens sind dies Jahreszahlen, die genannt werden, aber an manchen Stellen konnte ich das Geschehen zeitlich schwerer einordnen, wenn es dann im Text hieß u.a. vier Jahre waren vergangen, ein Jahr später etc. , was den Lesefluss stocken ließ, da ich immer wieder zurückblättern musste.
Am Ende hat mich der Roman dann sehr bewegt, weil dann das ganze Ausmaß des Geschehens klar wurde. Es passiert sehr viel auf den wenigen Seiten des Romans und es hat mich sehr beschäftigt. Ich bleibe sehr nachdenklich zurück und dies, obwohl ich auch zur Ich-Erzählerin Leni Distanz bewahrte und die Geschwister auch eher blass blieben. Der Vater und die Mutter waren neben Lenis Freund Lutz die "starken" Figuren in der Geschichte, insbesondere Lutz erklärt nicht nur Leni sondern auch mir die Persönlichkeiten und das Zusammenspiel von Lenis Familie.
4 Sterne, da ich den zeitlichen Ablauf schwierig für den Lesefluss empfunden habe.
Die Erzählerin springt zwischen den Zeiten hin und her, lässt Leni etwas von der Kindheit und der Jugend erzählen, dann wird von ihrer jungen Mutter erzählt, dem jungen Elternpaar und am Ende von Leni als erwachsener Frau und von ihren erwachsenen Geschwistern. Ihre Kindheit und Jungend , bzw. die Zeit an die sich Leni erinnert, hat sie mit ihren Eltern in einem kleinen Dorf in Thüringen verbracht und dort lebten sie wie "Aussätzige" im alten, stillgelegten Bahnhofsgebäude, Leni, die fünf Geschwister und ihre Eltern. Ich hatte ebenso wie Leni zwischendurch immer das Gefühl, dass mir Informationen fehlten und manche leicht dahin gesagten Sachen bekamen erst im Laufe des Buches eine Bedeutung bzw. ich wurde mir klar darüber, was es bedeutet hat.
Ich erfahre zwischen den Zeilen und manchmal auch direkt etwas über ein Paar, eine Familie, deren Leben durch das politische System der DDR nachhaltig beeinflusst wurde.
Während des Lesens fiel es mir oft schwer den Geschehnissen im zeitlichen Ablauf zu folgen..... es spielt in 70zigern, in den 90zigern und 2010 und später - zu mindestens sind dies Jahreszahlen, die genannt werden, aber an manchen Stellen konnte ich das Geschehen zeitlich schwerer einordnen, wenn es dann im Text hieß u.a. vier Jahre waren vergangen, ein Jahr später etc. , was den Lesefluss stocken ließ, da ich immer wieder zurückblättern musste.
Am Ende hat mich der Roman dann sehr bewegt, weil dann das ganze Ausmaß des Geschehens klar wurde. Es passiert sehr viel auf den wenigen Seiten des Romans und es hat mich sehr beschäftigt. Ich bleibe sehr nachdenklich zurück und dies, obwohl ich auch zur Ich-Erzählerin Leni Distanz bewahrte und die Geschwister auch eher blass blieben. Der Vater und die Mutter waren neben Lenis Freund Lutz die "starken" Figuren in der Geschichte, insbesondere Lutz erklärt nicht nur Leni sondern auch mir die Persönlichkeiten und das Zusammenspiel von Lenis Familie.
4 Sterne, da ich den zeitlichen Ablauf schwierig für den Lesefluss empfunden habe.