Schweigen verletzt
Ursprünglich hatte mich dieses Buch angezogen, wie die Motte das Licht. Nur ein Satz war nötig, um mich zu fesseln:
"Wir waren sechs die lebten. Und Lori, die auf dem Grund der Ostsee ruht."
Leni wächst als eines von sechs Geschwistern in einem alten Bahnhofsgebäude in Nirgendwo des Thüringer Landes auf. Die Mutter definiert sich über ihre Muttersein, während der Vater ihnen die Fürsorge bietet, die sie benötigen. Ihre Kindheit scheint glücklich, auch wenn sie spürt, dass etwas unausgesprochenes zwischen ihnen schwebt- oder jemand. Immer wieder durchzucken sie Erinnerungsfetzen, die sie nicht einordnen kann. Erst im Erwachsenenalter, nachdem sich die Kinder in alle Himmelsrichtungen verstreut haben, schafft sie es, sich und ihre Eltern mit der verschwiegenen Vergangenheit zu konfrontieren.
Zu Beginn hat mich vor allem das Setting im thüringischen Nirgendwo gefesselt. Ein bisschen hat es sich wie Detektivarbeit angefühlt, meine Heimat in diesem Buch wiederzufinden. Doch nach und nach wandelt es sich von meiner eigenen Spurensuche zu der von Leni.
In vielen Rückblicken, sowohl in ihre Kindheit als auch in die Jugend- und Kenenlernzeit ihrer Eltern, erfahren wir die Familiengeschichte einer zerrissenen Generation, die in den Umschwüngen der (Vor-) Wendezeit des Ostens aufwächst.
Zum Schluss bleibt nicht nur Leni überrascht und erschüttert zurück. Mich hat es genauso getroffen!
"Wir waren sechs die lebten. Und Lori, die auf dem Grund der Ostsee ruht."
Leni wächst als eines von sechs Geschwistern in einem alten Bahnhofsgebäude in Nirgendwo des Thüringer Landes auf. Die Mutter definiert sich über ihre Muttersein, während der Vater ihnen die Fürsorge bietet, die sie benötigen. Ihre Kindheit scheint glücklich, auch wenn sie spürt, dass etwas unausgesprochenes zwischen ihnen schwebt- oder jemand. Immer wieder durchzucken sie Erinnerungsfetzen, die sie nicht einordnen kann. Erst im Erwachsenenalter, nachdem sich die Kinder in alle Himmelsrichtungen verstreut haben, schafft sie es, sich und ihre Eltern mit der verschwiegenen Vergangenheit zu konfrontieren.
Zu Beginn hat mich vor allem das Setting im thüringischen Nirgendwo gefesselt. Ein bisschen hat es sich wie Detektivarbeit angefühlt, meine Heimat in diesem Buch wiederzufinden. Doch nach und nach wandelt es sich von meiner eigenen Spurensuche zu der von Leni.
In vielen Rückblicken, sowohl in ihre Kindheit als auch in die Jugend- und Kenenlernzeit ihrer Eltern, erfahren wir die Familiengeschichte einer zerrissenen Generation, die in den Umschwüngen der (Vor-) Wendezeit des Ostens aufwächst.
Zum Schluss bleibt nicht nur Leni überrascht und erschüttert zurück. Mich hat es genauso getroffen!