Sehr berührend ...
LORI
Anousch Mueller
ET: 09.07.25
Thüringen, 1995:
Leni wächst gemeinsam mit ihren fünf Geschwistern an einem verlassenen Bahnhof auf. Sie ist die Älteste der Geschwister. Eines Tages findet sie einen bunten Glasanhänger – und mit ihm kehren verdrängte Erinnerungen zurück. Erinnerungen an Lori, ihre große Schwester. Doch warum wurde Lori von den Eltern totgeschwiegen? Warum gibt es keine Fotos von ihr? Auf der Suche nach Antworten stößt Leni auf eine Familiengeschichte, deren Wurzeln bis in die DDR zurückreichen.
Anousch Mueller ist mit „LORI“ ein eindringliches Familienporträt gelungen. Eindrucksvoll zeigt sie, wie Unausgesprochenes, Herkunft sowie das soziale und politische Umfeld das Leben einer Familie über Generationen hinweg prägen.
Besonders gut gefallen haben mir das atmosphärische Setting, die gelungenen Rückblenden, die trotz der Zeitsprünge nie verwirrend waren, sowie der spannende Plot. Lediglich im Mittelteil hatte die Geschichte für mich eine kleine Länge.
Fazit:
Ein berührender und authentischer Roman darüber, wie politische Systeme tiefe Spuren in Familien hinterlassen und Generationen beeinflussen können.
4½/5
Anousch Mueller
ET: 09.07.25
Thüringen, 1995:
Leni wächst gemeinsam mit ihren fünf Geschwistern an einem verlassenen Bahnhof auf. Sie ist die Älteste der Geschwister. Eines Tages findet sie einen bunten Glasanhänger – und mit ihm kehren verdrängte Erinnerungen zurück. Erinnerungen an Lori, ihre große Schwester. Doch warum wurde Lori von den Eltern totgeschwiegen? Warum gibt es keine Fotos von ihr? Auf der Suche nach Antworten stößt Leni auf eine Familiengeschichte, deren Wurzeln bis in die DDR zurückreichen.
Anousch Mueller ist mit „LORI“ ein eindringliches Familienporträt gelungen. Eindrucksvoll zeigt sie, wie Unausgesprochenes, Herkunft sowie das soziale und politische Umfeld das Leben einer Familie über Generationen hinweg prägen.
Besonders gut gefallen haben mir das atmosphärische Setting, die gelungenen Rückblenden, die trotz der Zeitsprünge nie verwirrend waren, sowie der spannende Plot. Lediglich im Mittelteil hatte die Geschichte für mich eine kleine Länge.
Fazit:
Ein berührender und authentischer Roman darüber, wie politische Systeme tiefe Spuren in Familien hinterlassen und Generationen beeinflussen können.
4½/5