Britisch

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cazymonkey Avatar

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Abhängig von einem Mann?! Kommt für Hannah nicht in Frage! Und doch zwingt sie die Realität und die Herausforderungen des Lebens sie eine Beziehung mit dem Arbeitskollegen ihrer Freundin Kiera in Betracht zu ziehen. Schließlich hat er einen Job, ein Dach über dem Kopf und es gibt schlimmere Typen oder ?!

Mir fiel es leider schwer in die Geschichte hineinzufinden, obwohl mir normalerweise der typisch trockene Humor der Briten, an dem es hier garantiert nicht fehlt, prinzipiell zusagt. Leider war mir die Erzählgeschwindigkeit an vielen Stellen zu langatmig und es fiel mir Schwer mit der Verpeiltheit der beiden Frauen Mitte der Dreißiger klar zu kommen. Einige Abschnitte machten mich richtig wütend, wie natürlich vom der Autorin beabsichtigt, denn Oscars Verhalten und das seiner Mutter war darin wirklich schwer auszuhalten. Es sind somit einige gesellschaftlichskritische Themen wie der neumoderne Alltag von Beziehungen, Klassenunterschiede zwischen den Partnern oder die Suche nach dem eigenem Platz als Erwachsener in einer schnelllebigen Zeit behandelt.

"Mir kam nicht in den Sinn, dass man, wenn man sich von jemand anderem stützen ließ, allzu leicht vergessen konnte, dass man eigentlich auf seinen eigenen Beinen stehen sollte."

Wie im Klappentext beworben wird, konnte ich beim Lesen tatsächlich einige Parallelen zu "Bridget Jones" ziehen, so stimmt bei Hannah das Alter, als auch ihr tragisch humorvolles Auftreten und Oscar erinnert in seiner perfekten Manier an die Rolle des geradlinig, zugeknöpften Colin Firth.

Fazit: Für mich kein Must-Read!