Coming of Age in your Thirties :)
Bei „Love and Rent“ erwartete ich eine klassische Romcom, war aber begeistert, dass ich etwas deutlich Ernsteres bekommen habe. Der Roman ist überraschend real und behandelt neben Liebe und Freundschaft auch finanzielle Unsicherheit, toxische (Familien)Beziehungen und die Frage, wie viel vom eigenen Leben man selbst in der Hand hat.
Darum geht’s: Hannah ist Anfang 30, arbeitet in einem schlecht bezahlten Job und kann sich ihre Wohnung kaum noch leisten. Als sie den reichen Oscar kennenlernt, beginnt sie eine Beziehung mit ihm, weniger aus Liebe als aus dem Gefühl, es sei eine „erwachsene Entscheidung“. Mit Oscar zieht Hannah bald aufs Land, trotz Skepsis ihrer Freundin Kiera.
Hannah fand ich sehr authentisch. Gerade deshalb war es manchmal schwer auszuhalten, wie passiv sie ist, wie sehr sie zum Spielball der Menschen in ihrem Umfeld wird. Es ist fast schon ironisch, dass mich das so gestört hat, weil ich das durchaus kenne. Vielleicht hätte ich mir gerade deshalb gewünscht, dass das stärker reflektiert wird. Denn „Love and Rent“ ist weniger Liebes- als Entwicklungsroman. Coming of Age in your thirties ;)
Hannahs Beziehung zu Mutter und Bruder ist alles andere als rosig. Zu der ohnehin schon toxischen Dynamik kommt dann auch noch schwere Krankheit hinzu; Hannah wird zur Pflegerin ihrer Mutter.
Ich bin froh, dass am Ende nicht ein Mann die „Rettung“ ist, sondern v.a. Hannah und Kieras Freundschaft gefeiert wird. Nur hätte ich mir gewünscht, dass Hannahs Entwicklung noch stärker reflektiert wird.
Trotz kleiner Kritikpunkte mochte ich den Roman gern. Die ernsten Themen werden immer wieder mit trockenem britischem Humor aufgelockert. Er hat mich sogar aus einer hitzebedingten Leseflaute gerettet und wie schon erwähnt: Auf den ersten Blick klingt „Love and Rent“ nach leichter Unterhaltung, doch da steckt deutlich mehr drin (auch wenn „Bridget Jones für eine neue Generation“ vielleicht ein bisschen arg hochgegriffen ist).
Darum geht’s: Hannah ist Anfang 30, arbeitet in einem schlecht bezahlten Job und kann sich ihre Wohnung kaum noch leisten. Als sie den reichen Oscar kennenlernt, beginnt sie eine Beziehung mit ihm, weniger aus Liebe als aus dem Gefühl, es sei eine „erwachsene Entscheidung“. Mit Oscar zieht Hannah bald aufs Land, trotz Skepsis ihrer Freundin Kiera.
Hannah fand ich sehr authentisch. Gerade deshalb war es manchmal schwer auszuhalten, wie passiv sie ist, wie sehr sie zum Spielball der Menschen in ihrem Umfeld wird. Es ist fast schon ironisch, dass mich das so gestört hat, weil ich das durchaus kenne. Vielleicht hätte ich mir gerade deshalb gewünscht, dass das stärker reflektiert wird. Denn „Love and Rent“ ist weniger Liebes- als Entwicklungsroman. Coming of Age in your thirties ;)
Hannahs Beziehung zu Mutter und Bruder ist alles andere als rosig. Zu der ohnehin schon toxischen Dynamik kommt dann auch noch schwere Krankheit hinzu; Hannah wird zur Pflegerin ihrer Mutter.
Ich bin froh, dass am Ende nicht ein Mann die „Rettung“ ist, sondern v.a. Hannah und Kieras Freundschaft gefeiert wird. Nur hätte ich mir gewünscht, dass Hannahs Entwicklung noch stärker reflektiert wird.
Trotz kleiner Kritikpunkte mochte ich den Roman gern. Die ernsten Themen werden immer wieder mit trockenem britischem Humor aufgelockert. Er hat mich sogar aus einer hitzebedingten Leseflaute gerettet und wie schon erwähnt: Auf den ersten Blick klingt „Love and Rent“ nach leichter Unterhaltung, doch da steckt deutlich mehr drin (auch wenn „Bridget Jones für eine neue Generation“ vielleicht ein bisschen arg hochgegriffen ist).