Dunkler als erwartet

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Hannah, die Protagonistin, stolpert in diesem Roman von einem Problem und einer existenziellen Krise in die nächste. An ihrer Seite sind stets ihre Freundinnen, die allerdings ebenfalls mit eigenen Problemen zu kämpfen haben. Die meisten der Figuren sind glaubhaft verkörpert und gut gezeichnet.
Startet der Roman zunächst als Geschichte über Beziehungen und Männer, entwickelt er sich über die Zeit zu einer Geschichte über Familie, alte Wunden und die großen Lebensfragen. Es gibt durchaus lustige und unterhaltsame Stellen und Unterhaltungen, im Gesamten war der Roman aber geprägt von einer gewissen Düster- und Hilflosigkeit. Die Innenwelt von Hannah war an diesen Stellen zwar den Umständen entsprechend sehr passend, aber als gute-Laune-Buch würde ich es nicht bezeichnen. Das Ende hat mir wiederum gefallen (ohne wären es nur 3 Sterne geworden), allerdings hatte ich das Gefühl, dass es Recht plötzlich kam.