(K)eine Liebesgeschichte
Eigentlich landet Hannah eher versehentlich auf einem Coffee Date mit Oscar, Unternehmensberater und Oxford-Absolvent aus London. So richtig will der Funke zwar nicht überspringen, gleichzeitig spürt Hanna wie hart – vor allem finanziell – das Leben als Single trotz Vollzeitjob ist. Als dann die nächste Mieterhöhung reinflattert und ihr Job durch Kürzungen auf der Kippe steht, entscheidet sie sich mit Oscar nach bzw. in die Nähe von Edinburgh zu ziehen – was soll schon schief gehen?
Jo Cheetham beschreibt in „Love and Rent“ den heutigen Single-und Beziehungsalltag pointiert, humorvoll und zeigt dennoch dabei vor allem wie schwer es heutzutage ist als Frau ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben, vor allem finanziell, zu führen (zumindest ohne die entsprechenden familiären finanziellen Ressourcen im Hintergrund).
Vor allem die Beziehung bzw. eher Zweckgemeinschaft zwischen Hannah und Oscar ist in ihrer Absurdität hervorragend eingefangen:
Er braucht sie um sich weiterhin wie ein Kind im eigenen Haushalt benehmen zu können und sie braucht ihn um finanziell über die Runden zu kommen. Sie wissen, dass sie nicht zusammen passen und versuchen es dennoch fast krampfhaft zusammen zu sein, auch oder vor allem wegen äußeren Umständen.
„Love and Rent“ ist anders als der Name vermuten lässt keine klassische Liebesgeschichte, sondern eine feministische, humorvolle und zugleich ernsthafte Geschichte über Millennials, die Cost of Living Krise, Familie, Pflege von Angehörigen und vor allem über Freundschaft.
Das Herzstück des Romanes ist für mich die sehr schön beschriebene Freundschaft von Hannah, Kiera und Bex. All das erzählt Cheetham mit so viel Humor und Leichtigkeit, dass es trotz Krisen und Problemen unserer Protagonistin nie zu schwer und langatmig wird.
Fazit: Ein sehr schöner Roman, der seine ernsten und gesellschaftskritischen Themen nie aus den Augen verliert und dennoch bestens unterhält!
Jo Cheetham beschreibt in „Love and Rent“ den heutigen Single-und Beziehungsalltag pointiert, humorvoll und zeigt dennoch dabei vor allem wie schwer es heutzutage ist als Frau ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben, vor allem finanziell, zu führen (zumindest ohne die entsprechenden familiären finanziellen Ressourcen im Hintergrund).
Vor allem die Beziehung bzw. eher Zweckgemeinschaft zwischen Hannah und Oscar ist in ihrer Absurdität hervorragend eingefangen:
Er braucht sie um sich weiterhin wie ein Kind im eigenen Haushalt benehmen zu können und sie braucht ihn um finanziell über die Runden zu kommen. Sie wissen, dass sie nicht zusammen passen und versuchen es dennoch fast krampfhaft zusammen zu sein, auch oder vor allem wegen äußeren Umständen.
„Love and Rent“ ist anders als der Name vermuten lässt keine klassische Liebesgeschichte, sondern eine feministische, humorvolle und zugleich ernsthafte Geschichte über Millennials, die Cost of Living Krise, Familie, Pflege von Angehörigen und vor allem über Freundschaft.
Das Herzstück des Romanes ist für mich die sehr schön beschriebene Freundschaft von Hannah, Kiera und Bex. All das erzählt Cheetham mit so viel Humor und Leichtigkeit, dass es trotz Krisen und Problemen unserer Protagonistin nie zu schwer und langatmig wird.
Fazit: Ein sehr schöner Roman, der seine ernsten und gesellschaftskritischen Themen nie aus den Augen verliert und dennoch bestens unterhält!