Mit leichter Hand geschrieben

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glückliche Avatar

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Der erste Roman von Jo Cheetham, „Love and Rent“, hat mir gut gefallen. Er liest sich leicht und locker und ich musste sehr oft schmunzeln oder auch laut auflachen.

Dabei ist der Inhalt eher ernst und manchmal traurig. Es geht um Hannah, um die dreißig, und um ihr Erwachsenwerden.
Bereits mit sechzehn warf ihre Mutter sie zu Haus raus und sie musste ziemlich schnell allein klarkommen. Zwei gute Freundinnen waren der einzige Halt. Aber auch diese waren gerade dabei, ihren Platz im Leben zu finden, also auch mit sich selbst beschäftigt.

Hannah lebt dann in verschiedenen WG‘s und hat wechselnde Freunde. Als sie endlich eine eigene, winzige Wohnung hat, stellt sie fest, dass sie sie sich trotz Vollbeschäftigung einfach nicht leisten kann.

Als sie Oscar kennenlernt, folgt sie ihm in ein abgelegenes Cottage. Dort lebt sie zwar mietfrei, aber auch das ist nur eine Station oder eine Lektion in ihrer Entwicklung. Ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich sagen, dass ihr Weg sie weiterführt und sie noch recht interessante Begegnungen hat.

Das ist alles recht unterhaltsam. Dennoch zeigt sich, dass vieles aus Hannas Vergangenheit noch unverarbeitet ist. Sie muss sich diesen Dingen stellen und macht das auch.

Der Roman ist mit leichter Feder geschrieben, macht aber vor Problemen oder Hindernissen nicht Halt. Ich hätte mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht.