Starke Frauen und das moderne Patriarchat
Das Erstlingswerk Love and Rent von Jo Cheetham ist ein gelungenes Buch über freie, starke Frauen, die sich in einer männerdominierten Welt ihrer Eigenständigkeit bewusst sind und diese auch erfolgreich verteidigen.
In einem Leben, in welchem immer noch das Märchen vom Prinzen auf dem weißen Pferd verbreitet ist, haben es die Hauptfiguren nicht leicht ihren eigenen Weg zu gehen.
Hannahs Situation ist eingefahren und so sieht sie in Zufallsbekanntschaft Oscar einen Ausweg und Neuanfang. Doch weder sind große Gefühle im Spiel, noch kennen die beiden sich wirklich gut, als sie den Umzug in eine neue Stadt wagen. Und so ist es kaum verwunderlich, dass Oscar sich nicht als Retter und Held entpuppt, sondern als verzogenes, unselbstständiges Muttersöhnchen.
Auch Kiera hat es mit Jugendschwarm Luke nicht leicht und sieht sich letztendlich mit der Frage konfrontiert, ob sie mit der Beziehung ihre langjährige Freundschaft zu Hannah aufs Spiel setzt.
Die Autorin hat wunderbare Figuren erschaffen, unabhängige Frauen, die sich allen Widrigkeiten zum Trotz ein freies Leben aufbauen. Emanzipation ist hier keine Grundvoraussetzung, sondern das Ergebnis von Freundschaften und gegenseitiger Unterstützung.
Die Rolle der Mütter jedoch ist rückständig und ambivalent, eine Generation, die Frauen einerseits als brave Ehefrau am Herd sieht und andererseits selbst alleinerziehend klarkommen musste. Sie verkörpern eine Gesellschaft, die immer noch an den Mann als Oberhaupt der Familie glaubt und dies auch in die Erziehung ihrer Kinder einfließen lassen.
Mit viel Humor und Feingefühl werden die Beziehungen der Protagonisten und deren Lebenswege beschrieben. Es macht großen Spaß, Hannah auf ihrem Weg zu ihrer Erkenntnis über Oscar zu begleiten und in ihren schweren Zeiten mit ihr zu fühlen.
Ich empfehle dieses Buch allen, die über starke Freundinnen und das moderne Patriarchat lesen wollen und dabei herzlich lachen möchten!
In einem Leben, in welchem immer noch das Märchen vom Prinzen auf dem weißen Pferd verbreitet ist, haben es die Hauptfiguren nicht leicht ihren eigenen Weg zu gehen.
Hannahs Situation ist eingefahren und so sieht sie in Zufallsbekanntschaft Oscar einen Ausweg und Neuanfang. Doch weder sind große Gefühle im Spiel, noch kennen die beiden sich wirklich gut, als sie den Umzug in eine neue Stadt wagen. Und so ist es kaum verwunderlich, dass Oscar sich nicht als Retter und Held entpuppt, sondern als verzogenes, unselbstständiges Muttersöhnchen.
Auch Kiera hat es mit Jugendschwarm Luke nicht leicht und sieht sich letztendlich mit der Frage konfrontiert, ob sie mit der Beziehung ihre langjährige Freundschaft zu Hannah aufs Spiel setzt.
Die Autorin hat wunderbare Figuren erschaffen, unabhängige Frauen, die sich allen Widrigkeiten zum Trotz ein freies Leben aufbauen. Emanzipation ist hier keine Grundvoraussetzung, sondern das Ergebnis von Freundschaften und gegenseitiger Unterstützung.
Die Rolle der Mütter jedoch ist rückständig und ambivalent, eine Generation, die Frauen einerseits als brave Ehefrau am Herd sieht und andererseits selbst alleinerziehend klarkommen musste. Sie verkörpern eine Gesellschaft, die immer noch an den Mann als Oberhaupt der Familie glaubt und dies auch in die Erziehung ihrer Kinder einfließen lassen.
Mit viel Humor und Feingefühl werden die Beziehungen der Protagonisten und deren Lebenswege beschrieben. Es macht großen Spaß, Hannah auf ihrem Weg zu ihrer Erkenntnis über Oscar zu begleiten und in ihren schweren Zeiten mit ihr zu fühlen.
Ich empfehle dieses Buch allen, die über starke Freundinnen und das moderne Patriarchat lesen wollen und dabei herzlich lachen möchten!