Wohnungssuche mal anders

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kaenzyy Avatar

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Hannah arbeitet Vollzeit und kann sich trotzdem kaum ihre Wohnung leisten, die kaum größer ist, als ein Schuhkarton.
Eine Mieterhöhung mehr und sie muss ausziehen.
Ihre Freundin Kiera versteht das nur zu gut und zusammen können sie sich über das Leben beschweren.
Dann lernt Hannah Oscar kennen, ohne Hintergedanken, aber der Blick in die Zukunft, mit ihm zusammen, könnte ihr gefallen.
Und Gedanken um eine Wohnung müsste sie sich auch nicht mehr machen.

Mir hat das Buch echt gut gefallen.
Es ließ sich leicht lesen, den Schreibstil mochte ich sehr, er war humorvoll und konnte gleichzeitig auch schwerere Emotionen gut rüberbringen.
Die Handlung konnte mich oft überraschen und war für mich nicht vorhersehbar.

Hannahs Probleme mit dem Geld, das immer zu knapp ist, und ihrer Wohnung, die eigentlich eine Frechheit ist, was die Größe angeht, waren von Anfang an präsent.
Aber dieses Problem war wesentlich kürzer im Fokus, als ich es erwartet hatte.
Danach gab es mehrere verschiedene Themen, die im Vordergrund standen und Hannah erlebt im Laufe des Buches eine Menge verschiedener Sachen.
Plötzlich ging es auch um Familienprobleme, Trauer und die Aufarbeitung der Vergangenheit.
Insgesamt war es sehr vielfältig.

Es gab zwei Handlungsstränge, die sich für mich etwas gezogen, weil zwischendurch wenig neues passiert ist und eine Entwicklung zum Ende hin, fand ich fast etwas überflüssig, auch wenn ich verstehe, warum es aufgegriffen worden ist.
Trotzdem würde ich das Buch ohne Frage empfehlen und ich werde es definitiv positiv in Erinnerung behalten.