Impulse für mehr Nähe, auch wenn nicht immer alltagsnah
Das Buch richtet seinen Fokus primär auf Sexualität und Kommunikation. Anhand verschiedener Fallbeispiele aus der Praxis des Autors wird verdeutlicht, wie wichtig es für Beziehungen sein kann, mehr als eine Definition von gutem Sex zuzulassen oder Grenzen klar zu benennen und zu respektieren.
Das Werk geht grundsätzlich auf die Probleme eines hektischen Alltags - vor allem durch den Einfluss von Kindern - ein. Dennoch scheinen mir mehrere der vorgestellten Familien recht privilegierte Lebensumstände zu repräsentieren, in welchen der Ehemann erfolgreicher Projektmanager oder Unternehmensberater ist. Hier hätte ich mir etwas bodenständigere Lebensrealitäten gewünscht. Lobenswert finde ich trotz allem, dass der Autor auch anhand dieser Berichte praxisnahe Tipps ableitet (auch wenn man beispielsweise nicht über die finanziellen Ressourcen verfügt, sich eine eigene Fasssauna in den Garten zu stellen, um warme Abende zu zweit zu verbringen).
Der Schreibstil ist alltagsnah, leicht verständlich und von vielen einleuchtenden Vergleichen geprägt. Einzig im Kapitel über Eifersucht sind mir zwei syntaktische Flüchtigkeitsfehler aufgefallen. So schreibt der Autor: "Deswegen traue mich nicht [...]" (S. 262) beziehungsweise "[...] aber ich melde ich mich schnellstmöglich bei dir" (S. 268).
Das Werk geht grundsätzlich auf die Probleme eines hektischen Alltags - vor allem durch den Einfluss von Kindern - ein. Dennoch scheinen mir mehrere der vorgestellten Familien recht privilegierte Lebensumstände zu repräsentieren, in welchen der Ehemann erfolgreicher Projektmanager oder Unternehmensberater ist. Hier hätte ich mir etwas bodenständigere Lebensrealitäten gewünscht. Lobenswert finde ich trotz allem, dass der Autor auch anhand dieser Berichte praxisnahe Tipps ableitet (auch wenn man beispielsweise nicht über die finanziellen Ressourcen verfügt, sich eine eigene Fasssauna in den Garten zu stellen, um warme Abende zu zweit zu verbringen).
Der Schreibstil ist alltagsnah, leicht verständlich und von vielen einleuchtenden Vergleichen geprägt. Einzig im Kapitel über Eifersucht sind mir zwei syntaktische Flüchtigkeitsfehler aufgefallen. So schreibt der Autor: "Deswegen traue mich nicht [...]" (S. 262) beziehungsweise "[...] aber ich melde ich mich schnellstmöglich bei dir" (S. 268).