Spannender Auftakt
Mit „Lucia – Flüsterin der Flammen“ legt Sarah Fleury einen atmosphärischen und spannenden Auftakt einer Fantasyreihe für Kinder ab etwa 10 Jahren vor. Besonders gelungen ist der ungewöhnliche Schauplatz: Die Geschichte beginnt im sizilianischen Catania, direkt am Fuße des Ätna. Dieses von Feuer und Vulkanen geprägte Setting verleiht dem Einstieg eine dichte Stimmung und passt hervorragend zu Lucias späterer Entwicklung. Schon früh spürt man, dass unter der Oberfläche mehr brodelt als der ganz normale Alltag einer Dreizehnjährigen.
Lucia ist eine glaubwürdig und sympathisch gezeichnete Protagonistin. Sie wächst bei Pflegeeltern auf und weiß nichts über ihre Herkunft, bis sie entdeckt, dass sie über verbotene Feuermagie verfügt. Von einem Moment auf den anderen gerät sie in Gefahr und muss fliehen. Der Übergang von der realen Welt nach Flammaris, dem nebelverhangenen Feuerland, gelingt atmosphärisch und spannend.
Weniger überzeugend fällt hingegen die Darstellung der Feuerakademie Fenicia aus. Gerade dieser zentrale Ort bleibt im ersten Band überraschend blass: Der Schulalltag, andere Schüler und Lehrkräfte hätten ausführlicher und lebendiger dargestellt werden können, um eine stärkere Bindung zu Flammaris aufzubauen.
Trotz dieser Schwächen ist „Lucia – Flüsterin der Flammen“ ein gelungener Reihenauftakt mit viel Potenzial. Die Mischung aus Magie, Gefahr, Freundschaft und einer starken Heldin macht neugierig auf die Fortsetzung. Besonders junge Leser:innen, die magische Schulen, fantastische Wesen und spannende Abenteuer lieben, werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
Lucia ist eine glaubwürdig und sympathisch gezeichnete Protagonistin. Sie wächst bei Pflegeeltern auf und weiß nichts über ihre Herkunft, bis sie entdeckt, dass sie über verbotene Feuermagie verfügt. Von einem Moment auf den anderen gerät sie in Gefahr und muss fliehen. Der Übergang von der realen Welt nach Flammaris, dem nebelverhangenen Feuerland, gelingt atmosphärisch und spannend.
Weniger überzeugend fällt hingegen die Darstellung der Feuerakademie Fenicia aus. Gerade dieser zentrale Ort bleibt im ersten Band überraschend blass: Der Schulalltag, andere Schüler und Lehrkräfte hätten ausführlicher und lebendiger dargestellt werden können, um eine stärkere Bindung zu Flammaris aufzubauen.
Trotz dieser Schwächen ist „Lucia – Flüsterin der Flammen“ ein gelungener Reihenauftakt mit viel Potenzial. Die Mischung aus Magie, Gefahr, Freundschaft und einer starken Heldin macht neugierig auf die Fortsetzung. Besonders junge Leser:innen, die magische Schulen, fantastische Wesen und spannende Abenteuer lieben, werden hier voll auf ihre Kosten kommen.