fands ok, Potential ist da

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liesdochmaleinbuch Avatar

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Marie Niehoff lese ich richtig gerne und allein die Aufmachung dieses Buches ist absolut spektakulär. Ich finde nicht nur die Illustrationen, die einzelnen Parts voneinander treffen richtig schön, sondern das ganze Buch ist mit seinen perfekt gewählten Kapitelüberschriften, den schwarzen Seiten und dem Farbschnitt ein Gesamtkunstwerk.

Der Damonenjäger-Orden hat mich so ein bisschen an die Shadowhunters erinnert und ich fands fast ein bisschen schade, dass man vom Orden selbst und vor allem von Lils Ausbildung in Bannmagie so wenig erfährt. Die Fantasykomponente der Geschichte ist vor allem im ersten Part eher Nebenrauschen, wenig vertieft. Weil sich die Geschichte aber herrlich locker weg liest, fällt das gar nicht mal so auf. Bis zu Part 2 passiert ehrlichweise generell nicht wirklich viel.

Ich mochte die wechselnden Erzählperspektiven und fang vor allem Jupiter absolut nahbar und herzzerreißend angelegt. Seine tiefe Liebe zu Lilian ist greifbar, trägt den ersten Part der Geschichte geradezu.
Mit dem Auftauchen von Lucifer kommt so ein bisschen Schwung rein und ich finde ihn als Charakter tatsächlich ziemlich schillernd. Er stiehlt den anderen beiden in meinen Augen direkt auch so ein bisschen die Show.

Bei der Lovestory bin ich so ein bisschen zwiegespalten. Anfangs dachte ich noch „wow, was für ne Green Flag“ und wie natürlich sich diese Entwicklung angefühlt hat. Aber dann wurde es fast schon ein bisschen trutschig mit der Co-Abhängigkeit. Ich hab mir da so ein bisschen was anderes erwartet.

Die Geschichte hat Potential, hat mich aber nicht so 100% abgeholt.