Solider Auftakt
Optisch ist der Auftakt von „Lucifer Ascending” ein echter Hingucker. Das Cover ist wunderschön gestaltet. Ich persönlich hätte auf den Metallic-Buchschnitt verzichten können, aber das ist Geschmackssache.
Anfangs hatte ich ziemlich viele Probleme, mit der Geschichte warm zu werden, da sich die Handlung doch ziemlich in die Länge zog, ohne dass etwas Spannendes passierte. Das änderte sich gefühlt erst nach dem ersten Drittel des Buches. Mit dem Auftauchen von Lucifer in der Geschichte kam zum Glück etwas Schwung in die Handlung.
Ab diesem Moment hat die Story Fahrt aufgenommen und wurde auch recht spannend. Damit hat die Geschichte zudem einen sehr interessanten und vielschichtigen Charakter gewonnen. Die Charaktergestaltung von Lillian und Jupiter fand ich hingegen durchwachsen.
Enttäuschend fand ich die Beziehungsdynamik. Das Konzept des Liebesdreiecks – zwei Männer (Seelen), die sich einen einzigen Körper teilen müssen, und die Protagonistin dazwischen – klingt theoretisch interessant. Allerdings konnte ich mich mit der Dreiecksgeschichte nicht anfreunden. Die Anziehung wirkte für mich teilweise recht unglaubwürdig. Wahrscheinlich war mir die Geschichte auch einfach zu spice-lastig. Gerade zwischen Jupiter und Lillian hätte ich mir lieber eine andere Form von Intimität gewünscht, als dass sie nur übereinander herfallen. Als sehr emotionale Leserin liebe ich es, mitzufiebern, zu lachen oder zu weinen. Diese emotionale Achterbahn hat mir hier gefehlt. Es gab leider kaum Momente, die mich tief berührt oder emotional mitgerissen hätten – es blieb auf emotionaler Ebene leider sehr flach.
Das Ende bringt für mich zwar eine kleine Überraschung mit sich, die man vielleicht sogar ein bisschen erahnen konnte, aber es lässt einen eher mit einem ruhigen, soliden Gefühl zurück. Es ist kein überwältigender Cliffhanger, der einen völlig fassungslos macht, sondern einfach ein interessanter, unaufgeregter Abschluss für diesen ersten Teil. Der größere Anreiz, nach Band zwei zu greifen, sind definitiv die vielen offenen Fragen. Dass für eine Dilogie noch viele spannende Fragen offen bleiben (z. B. zu Lucifers Vergangenheit, Lillians Tod, den Dämonen oder dem Orden), ist nachvollziehbar und macht neugierig auf die Fortsetzung.
Insgesamt fand ich den Auftakt eher durchschnittlich. Es war kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight, das ich verschlungen hätte. Ein zäher Start, Schwächen bei der Liebesgeschichte und das Ausbleiben der ganz großen Gefühle treffen hier auf ein letztlich recht unaufgeregtes Ende. Deswegen kann ich der Geschichte nur 3 Sterne geben.
Mit Band 2 werde ich der Geschichte um Lillian, Jupiter und Lucifer aber trotzdem noch eine Chance geben, vor allem, um die vielen offenen Fragen beantwortet zu bekommen.
Anfangs hatte ich ziemlich viele Probleme, mit der Geschichte warm zu werden, da sich die Handlung doch ziemlich in die Länge zog, ohne dass etwas Spannendes passierte. Das änderte sich gefühlt erst nach dem ersten Drittel des Buches. Mit dem Auftauchen von Lucifer in der Geschichte kam zum Glück etwas Schwung in die Handlung.
Ab diesem Moment hat die Story Fahrt aufgenommen und wurde auch recht spannend. Damit hat die Geschichte zudem einen sehr interessanten und vielschichtigen Charakter gewonnen. Die Charaktergestaltung von Lillian und Jupiter fand ich hingegen durchwachsen.
Enttäuschend fand ich die Beziehungsdynamik. Das Konzept des Liebesdreiecks – zwei Männer (Seelen), die sich einen einzigen Körper teilen müssen, und die Protagonistin dazwischen – klingt theoretisch interessant. Allerdings konnte ich mich mit der Dreiecksgeschichte nicht anfreunden. Die Anziehung wirkte für mich teilweise recht unglaubwürdig. Wahrscheinlich war mir die Geschichte auch einfach zu spice-lastig. Gerade zwischen Jupiter und Lillian hätte ich mir lieber eine andere Form von Intimität gewünscht, als dass sie nur übereinander herfallen. Als sehr emotionale Leserin liebe ich es, mitzufiebern, zu lachen oder zu weinen. Diese emotionale Achterbahn hat mir hier gefehlt. Es gab leider kaum Momente, die mich tief berührt oder emotional mitgerissen hätten – es blieb auf emotionaler Ebene leider sehr flach.
Das Ende bringt für mich zwar eine kleine Überraschung mit sich, die man vielleicht sogar ein bisschen erahnen konnte, aber es lässt einen eher mit einem ruhigen, soliden Gefühl zurück. Es ist kein überwältigender Cliffhanger, der einen völlig fassungslos macht, sondern einfach ein interessanter, unaufgeregter Abschluss für diesen ersten Teil. Der größere Anreiz, nach Band zwei zu greifen, sind definitiv die vielen offenen Fragen. Dass für eine Dilogie noch viele spannende Fragen offen bleiben (z. B. zu Lucifers Vergangenheit, Lillians Tod, den Dämonen oder dem Orden), ist nachvollziehbar und macht neugierig auf die Fortsetzung.
Insgesamt fand ich den Auftakt eher durchschnittlich. Es war kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight, das ich verschlungen hätte. Ein zäher Start, Schwächen bei der Liebesgeschichte und das Ausbleiben der ganz großen Gefühle treffen hier auf ein letztlich recht unaufgeregtes Ende. Deswegen kann ich der Geschichte nur 3 Sterne geben.
Mit Band 2 werde ich der Geschichte um Lillian, Jupiter und Lucifer aber trotzdem noch eine Chance geben, vor allem, um die vielen offenen Fragen beantwortet zu bekommen.