Spannende Idee, die braucht, um in Fahrt zu kommen
Die Gestaltung des Buches ist wirklich gelungen. Ich mag das Cover mit dem abgebildeten Raben inmitten der Blumen, weil man erst im Laufe des Buches dessen Bedeutung versteht und die gesamte Gestaltung die Stimmung des Buches wirklich gut einfängt. Mein Highlight ist aber tolle Farbschnitt, der sich wirklich hervorragend im Regal machen wird und das Buch zu etwas Besonderem macht.
Die Geschichte fand ich ebenfalls vielversprechend: Lilians Leben steht seit ihrer Geburt unter dem Eindruck, dass sie die Tochter eines Dämons ist und ihr deswegen nicht getraut werden kann. Sie wächst in dem Orden zur Dämonenbekämpfung auf und muss jeden Tag ihre Menschlichkeit beweisen, während sie in ihren magischen Fähigkeiten unterwiesen wird. Kurz vor ihrem 25. Geburtstag wird sich gegen ihre Hinrichtung entschieden und sie darf als Dämonenjägerin arbeiten. Direkt bei ihrem ersten Einsatz werden sie und ihr bester Freund Jupiter von einem Dämon in die Enge getrieben und Lilian stirbt. Außer sich vor Trauer und der Möglichkeit beraubt, dass seine Freundschaft zu ihr mehr wird, lässt sich Jupiter auf einen Deal mit dem Teufel ein, um sie wiederzubeleben. Doch dafür muss er sich zukünftig den Körper mit Lucifer teilen und er ahnt nicht, welche Pläne dieser in der Welt der Sterblichen verfolgt.
Ich fand die Idee des Buches vom Teufel, der sich den Körper mit einem Sterblichen teilt und dadurch in der Welt der Lebenden wandelt, wirklich spannend, zumal Jupiter und Lucifer auch parallel existieren und sich beide für Lilian interessieren. Dennoch konnte mich das Buch lange nicht so richtig fesseln, das liegt vielleicht auch zum Teil an dem Schreibstil. Dieser ist zwar wirklich gut, aber ich habe einiges an Zeit gebraucht, um mich an ihn gewöhnen zu können.
Das liegt auch daran, dass es drei verschiedene Sichtweisen von Lilian, Jupiter und Lucifer gibt. Ich fand es durchaus gut, weil man dadurch die Charaktere besser verstehen konnte, aber ich habe wirklich lange gebraucht, um diese Unterscheidung zwischen Lucifer und Jupiter zu verstehen, weil zwar deutlich ist, dass sie sich als Personen unterscheiden, aber dadurch dass sie sich einen Körper teilen und auch in Gedanken kommunizieren können, war es aus Lilians Sicht manchmal schwer zu erkennen, welche Persönlichkeitsaspekte gerade im Vordergrund stehen. Vielleicht lag es auch ein bisschen daran, dass ich Probleme hatte, Jupiters Gefühle zu fassen, obwohl er in einem Teil der Story der einzige Protagonist ist, der handeln kann. Mein Problem mit den Charakteren war wahrscheinlich vor allem, dass es schon sehr etablierte Beziehungen zwischen den Charakteren gibt, bei denen ich manchmal so meine Schwierigkeiten hatte, sie zu durchblicken. Jupiter und Lilian sind zunächst einmal beste Freunde und haben schon einiges miteinander erlebt, auch wenn sie ihren romantischen Gefühlen noch nicht nachgegeben haben. Dadurch, dass sie aber schon einiges zusammen durchgemacht haben, habe ich ein bisschen gebraucht, um einen Zugang zu ihrer Beziehung zu finden. Ich hatte immer das Gefühl, ein bisschen außen vor zu sein, gerade weil sie schon so vertraut miteinander waren, ich sie aber noch nicht wirklich kannte. Das ändert sich erst ein bisschen, als Lucifer Teil dieser Gleichung wird und sie plötzlich nicht mehr alles übereinander wissen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, endlich beide ein bisschen mehr kennenlernen zu können und auch in die Geschichte eintauchen zu können.
Obwohl ich die Idee und auch das Setting in Edinburgh wirklich gelungen fand, konnte mich die Story lange nicht so richtig fesseln. Ich habe die Story trotzdem gerne gelesen, mir fehlte aber ein bisschen der Sog, unbedingt weiterlesen zu wollen, sodass ich länger für das Buch gebraucht habe, als normalerweise bei Fantasy-Büchern.
Alles in allem mochte ich die grundsätzliche Idee und den Schreibstil des Buches, aber es konnte mich nicht komplett überzeugen. Erst zum Ende hin konnte es mich so richtig fesseln, sodass ich aus Interesse vermutlich auch den zweiten Teil lesen wollen würde, auch weil ich nach anfänglichen Schwierigkeiten die Charaktere durchaus mochte.
Die Geschichte fand ich ebenfalls vielversprechend: Lilians Leben steht seit ihrer Geburt unter dem Eindruck, dass sie die Tochter eines Dämons ist und ihr deswegen nicht getraut werden kann. Sie wächst in dem Orden zur Dämonenbekämpfung auf und muss jeden Tag ihre Menschlichkeit beweisen, während sie in ihren magischen Fähigkeiten unterwiesen wird. Kurz vor ihrem 25. Geburtstag wird sich gegen ihre Hinrichtung entschieden und sie darf als Dämonenjägerin arbeiten. Direkt bei ihrem ersten Einsatz werden sie und ihr bester Freund Jupiter von einem Dämon in die Enge getrieben und Lilian stirbt. Außer sich vor Trauer und der Möglichkeit beraubt, dass seine Freundschaft zu ihr mehr wird, lässt sich Jupiter auf einen Deal mit dem Teufel ein, um sie wiederzubeleben. Doch dafür muss er sich zukünftig den Körper mit Lucifer teilen und er ahnt nicht, welche Pläne dieser in der Welt der Sterblichen verfolgt.
Ich fand die Idee des Buches vom Teufel, der sich den Körper mit einem Sterblichen teilt und dadurch in der Welt der Lebenden wandelt, wirklich spannend, zumal Jupiter und Lucifer auch parallel existieren und sich beide für Lilian interessieren. Dennoch konnte mich das Buch lange nicht so richtig fesseln, das liegt vielleicht auch zum Teil an dem Schreibstil. Dieser ist zwar wirklich gut, aber ich habe einiges an Zeit gebraucht, um mich an ihn gewöhnen zu können.
Das liegt auch daran, dass es drei verschiedene Sichtweisen von Lilian, Jupiter und Lucifer gibt. Ich fand es durchaus gut, weil man dadurch die Charaktere besser verstehen konnte, aber ich habe wirklich lange gebraucht, um diese Unterscheidung zwischen Lucifer und Jupiter zu verstehen, weil zwar deutlich ist, dass sie sich als Personen unterscheiden, aber dadurch dass sie sich einen Körper teilen und auch in Gedanken kommunizieren können, war es aus Lilians Sicht manchmal schwer zu erkennen, welche Persönlichkeitsaspekte gerade im Vordergrund stehen. Vielleicht lag es auch ein bisschen daran, dass ich Probleme hatte, Jupiters Gefühle zu fassen, obwohl er in einem Teil der Story der einzige Protagonist ist, der handeln kann. Mein Problem mit den Charakteren war wahrscheinlich vor allem, dass es schon sehr etablierte Beziehungen zwischen den Charakteren gibt, bei denen ich manchmal so meine Schwierigkeiten hatte, sie zu durchblicken. Jupiter und Lilian sind zunächst einmal beste Freunde und haben schon einiges miteinander erlebt, auch wenn sie ihren romantischen Gefühlen noch nicht nachgegeben haben. Dadurch, dass sie aber schon einiges zusammen durchgemacht haben, habe ich ein bisschen gebraucht, um einen Zugang zu ihrer Beziehung zu finden. Ich hatte immer das Gefühl, ein bisschen außen vor zu sein, gerade weil sie schon so vertraut miteinander waren, ich sie aber noch nicht wirklich kannte. Das ändert sich erst ein bisschen, als Lucifer Teil dieser Gleichung wird und sie plötzlich nicht mehr alles übereinander wissen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, endlich beide ein bisschen mehr kennenlernen zu können und auch in die Geschichte eintauchen zu können.
Obwohl ich die Idee und auch das Setting in Edinburgh wirklich gelungen fand, konnte mich die Story lange nicht so richtig fesseln. Ich habe die Story trotzdem gerne gelesen, mir fehlte aber ein bisschen der Sog, unbedingt weiterlesen zu wollen, sodass ich länger für das Buch gebraucht habe, als normalerweise bei Fantasy-Büchern.
Alles in allem mochte ich die grundsätzliche Idee und den Schreibstil des Buches, aber es konnte mich nicht komplett überzeugen. Erst zum Ende hin konnte es mich so richtig fesseln, sodass ich aus Interesse vermutlich auch den zweiten Teil lesen wollen würde, auch weil ich nach anfänglichen Schwierigkeiten die Charaktere durchaus mochte.