Wenn Lucifer den besten Freund übernimmt
"Lucifer Ascending – One Sinful Secret" ist der erste Band der neuen Dark-Romantasy-Dilogie von Marie Niehoff und konnte mich insgesamt gut unterhalten.
Erzählt wird die Geschichte aus den wechselnden Perspektiven der Halbdämonin Lilian, ihres besten Freundes Jupiter sowie Lucifer. Lilian und Jupiter arbeiten als Dämonenjäger, bis Lilian gleich zu Beginn des Buches bei einem Einsatz stirbt. Um sie wiederzubeleben und am Leben zu halten, lässt sich Jupiter teilweise von Lucifer aus der Unterwelt besetzen. Eine Ausgangssituation, die nicht nur spannend, sondern stellenweise auch überraschend humorvoll ist.
Vor allem der von Lucifer besessene Jupiter war für mich eine der interessantesten Figuren des Romans. Jupiter ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen, und seine Entwicklung im Laufe der Geschichte fand ich sehr gelungen. Auch Lucifer verändert sich zunehmend und gewinnt immer mehr Facetten. Mit Lilian hingegen wurde ich leider nicht ganz warm. Zudem fiel es mir schwer nachzuvollziehen, wie schnell sie, obwohl sie Jupiter bereits seit Ewigkeiten liebt, Interesse an Lucifer entwickelt.
Zu Beginn war mir der Romance-Anteil etwas zu dominant, doch das relativiert sich im weiteren Verlauf der Geschichte glücklicherweise. Stattdessen rücken die Fantasy-Elemente zunehmend in den Vordergrund und diese konnten mich wirklich begeistern. Das Worldbuilding ist angenehm ausgewogen, für meinen Geschmack weder zu überladen noch zu oberflächlich. Gemeinsam mit den Figuren entdeckt man nach und nach die in Edinburgh angesiedelte Welt und ihre Geheimnisse, wodurch stets neue spannende Aspekte aufgedeckt werden.
Ab etwa dem ersten Drittel hat mich die Geschichte dementsprechend richtig gepackt. Die düsteren Fantasy-Anteile, die vielen Geheimnisse und die stetig wachsenden Spannungen sorgten dafür, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Zwar haben mich die zahlreichen Lügen und Geheimnisse zwischen den Figuren manchmal etwas genervt, auch wenn ich nachvollziehen konnte, warum diese für die Handlung notwendig waren.
Die romantischen Verwicklungen zwischen Lilian, Jupiter und Lucifer waren für meinen Geschmack stellenweise etwas zu viel. Besonders die Dreiecksbeziehung auf romantischer Ebene konnte mich nicht vollständig überzeugen, auch wenn sie durchaus gut geschrieben ist. Generell enthält das Buch recht viel Spice, den ich persönlich nicht unbedingt gebraucht hätte. Vor allem die Beziehung zwischen Lilian und Jupiter wird zeitweise stark darüber definiert, sodass mir andere Formen der Interaktion zwischen den beiden etwas gefehlt haben. Aufgrund ihrer gemeinsamen Vorgeschichte kann ich jedoch nachvollziehen, warum die Autorin diesen Schwerpunkt gesetzt hat.
Positiv hervorheben möchte ich außerdem den angenehmen Schreibstil, dem sich leicht folgen lässt, sowie die wunderschönen Illustrationen zwischen den übergeordneten Kapiteln. Solche liebevollen Details in Büchern mag ich immer besonders gern.
Insgesamt ist "Lucifer Ascending – One Sinful Secret" für mich kein Highlight geworden, aber dennoch ein guter Auftakt mit spannenden Fantasy-Ideen, interessanten Figurenentwicklungen und einer düsteren Atmosphäre, die mich überzeugen konnte. Der Cliffhanger macht definitiv neugierig auf Band zwei, den ich auf jeden Fall lesen werde.
Erzählt wird die Geschichte aus den wechselnden Perspektiven der Halbdämonin Lilian, ihres besten Freundes Jupiter sowie Lucifer. Lilian und Jupiter arbeiten als Dämonenjäger, bis Lilian gleich zu Beginn des Buches bei einem Einsatz stirbt. Um sie wiederzubeleben und am Leben zu halten, lässt sich Jupiter teilweise von Lucifer aus der Unterwelt besetzen. Eine Ausgangssituation, die nicht nur spannend, sondern stellenweise auch überraschend humorvoll ist.
Vor allem der von Lucifer besessene Jupiter war für mich eine der interessantesten Figuren des Romans. Jupiter ist mir von Anfang an ans Herz gewachsen, und seine Entwicklung im Laufe der Geschichte fand ich sehr gelungen. Auch Lucifer verändert sich zunehmend und gewinnt immer mehr Facetten. Mit Lilian hingegen wurde ich leider nicht ganz warm. Zudem fiel es mir schwer nachzuvollziehen, wie schnell sie, obwohl sie Jupiter bereits seit Ewigkeiten liebt, Interesse an Lucifer entwickelt.
Zu Beginn war mir der Romance-Anteil etwas zu dominant, doch das relativiert sich im weiteren Verlauf der Geschichte glücklicherweise. Stattdessen rücken die Fantasy-Elemente zunehmend in den Vordergrund und diese konnten mich wirklich begeistern. Das Worldbuilding ist angenehm ausgewogen, für meinen Geschmack weder zu überladen noch zu oberflächlich. Gemeinsam mit den Figuren entdeckt man nach und nach die in Edinburgh angesiedelte Welt und ihre Geheimnisse, wodurch stets neue spannende Aspekte aufgedeckt werden.
Ab etwa dem ersten Drittel hat mich die Geschichte dementsprechend richtig gepackt. Die düsteren Fantasy-Anteile, die vielen Geheimnisse und die stetig wachsenden Spannungen sorgten dafür, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Zwar haben mich die zahlreichen Lügen und Geheimnisse zwischen den Figuren manchmal etwas genervt, auch wenn ich nachvollziehen konnte, warum diese für die Handlung notwendig waren.
Die romantischen Verwicklungen zwischen Lilian, Jupiter und Lucifer waren für meinen Geschmack stellenweise etwas zu viel. Besonders die Dreiecksbeziehung auf romantischer Ebene konnte mich nicht vollständig überzeugen, auch wenn sie durchaus gut geschrieben ist. Generell enthält das Buch recht viel Spice, den ich persönlich nicht unbedingt gebraucht hätte. Vor allem die Beziehung zwischen Lilian und Jupiter wird zeitweise stark darüber definiert, sodass mir andere Formen der Interaktion zwischen den beiden etwas gefehlt haben. Aufgrund ihrer gemeinsamen Vorgeschichte kann ich jedoch nachvollziehen, warum die Autorin diesen Schwerpunkt gesetzt hat.
Positiv hervorheben möchte ich außerdem den angenehmen Schreibstil, dem sich leicht folgen lässt, sowie die wunderschönen Illustrationen zwischen den übergeordneten Kapiteln. Solche liebevollen Details in Büchern mag ich immer besonders gern.
Insgesamt ist "Lucifer Ascending – One Sinful Secret" für mich kein Highlight geworden, aber dennoch ein guter Auftakt mit spannenden Fantasy-Ideen, interessanten Figurenentwicklungen und einer düsteren Atmosphäre, die mich überzeugen konnte. Der Cliffhanger macht definitiv neugierig auf Band zwei, den ich auf jeden Fall lesen werde.