Böse Mädchen kommen überall hin
Ich mochte Lucy Hell gern. Schon das Buch an sich ist richtig schön gemacht. Die Illustrationen sind super und auch das Design mit den Seitenzahlen und den kleinen Details hat mir echt gefallen.
Lucy ist als Hauptfigur einfach witzig, weil sie eigentlich die Hölle übernehmen will, dann aber ausgerechnet auf der Erde in die Schule muss. Und dort läuft natürlich einiges nicht so, wie sie es gern hätte. Unnötiger Unterricht, nervige Lehrer und Magnus, der andere ärgert. Das sind Themen, bei denen Kinder sich bestimmt an vielen Stellen wiedererkennen können.
Was ich besonders schön fand, ist, dass Lucy sich nicht unterkriegen lässt. Sie ist frech, manchmal ein bisschen drüber und macht definitiv nicht immer alles richtig. Gerade deshalb wirkt sie nicht geschniegelt, sondern echt. Auch die Geschichte mit dem Pfarrersohn und die Situationen in der Kirche waren witzig geschrieben und die Situation natürlich richtig skurril. Über die Gurkengespräche musste ich wirklich lachen.
Was mir nicht gefallen hat, waren die ganzen „Erwachsenenwörter“. Immer wieder werden Wortwitze gemacht und englische Wörter benutzt, wobei ich nicht denke, dass Kinder ab acht diese verstehen werden.
Dennoch ein Buch mit viel Humor, einer starken Hauptfigur und einer Geschichte, die sich nicht zu ernst nimmt. Und eine Geschichte, die junge Mädchen bestärkt. Oder wie Lucy sagen würde: „Böse Mädchen kommen überall hin.“
Lucy ist als Hauptfigur einfach witzig, weil sie eigentlich die Hölle übernehmen will, dann aber ausgerechnet auf der Erde in die Schule muss. Und dort läuft natürlich einiges nicht so, wie sie es gern hätte. Unnötiger Unterricht, nervige Lehrer und Magnus, der andere ärgert. Das sind Themen, bei denen Kinder sich bestimmt an vielen Stellen wiedererkennen können.
Was ich besonders schön fand, ist, dass Lucy sich nicht unterkriegen lässt. Sie ist frech, manchmal ein bisschen drüber und macht definitiv nicht immer alles richtig. Gerade deshalb wirkt sie nicht geschniegelt, sondern echt. Auch die Geschichte mit dem Pfarrersohn und die Situationen in der Kirche waren witzig geschrieben und die Situation natürlich richtig skurril. Über die Gurkengespräche musste ich wirklich lachen.
Was mir nicht gefallen hat, waren die ganzen „Erwachsenenwörter“. Immer wieder werden Wortwitze gemacht und englische Wörter benutzt, wobei ich nicht denke, dass Kinder ab acht diese verstehen werden.
Dennoch ein Buch mit viel Humor, einer starken Hauptfigur und einer Geschichte, die sich nicht zu ernst nimmt. Und eine Geschichte, die junge Mädchen bestärkt. Oder wie Lucy sagen würde: „Böse Mädchen kommen überall hin.“