Höllisch witzig

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asmoidia Avatar

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Britta Sabbag und Sarah Friede liefern mit Lucy Hell eine herrlich ungewöhnliche Geschichte, die sofort Spaß macht. Die Idee, die Hölle als chaotischen Verwaltungsapparat zu zeigen, ist originell und wird mit viel Witz umgesetzt. Lucy selbst ist eine starke, liebenswerte Figur: mutig, impulsiv, voller Energie – und genau deshalb so nahbar.

Der Text ist klar und leicht verständlich, ohne an Tiefe zu verlieren. Die Handlung bleibt gut nachvollziehbar, sodass Kinder mühelos folgen können, während Erwachsene die vielen humorvollen Details genießen. Besonders gelungen ist die Mischung aus frechen Momenten und warmherzigen Botschaften: Es geht um Mut, Selbstbehauptung und den Wunsch, seinen eigenen Weg zu gehen – auch wenn die Regeln der Hölle etwas anderes verlangen.

Die Illustrationen von Sarah Friede sind ein echtes Highlight: lebendig, ausdrucksstark und voller kleiner visueller Gags, die die Geschichte perfekt ergänzen. Sie geben Lucy und ihren Begleitern – allen voran Basilisk Schnups – eine unverwechselbare Persönlichkeit.

Insgesamt ist Lucy Hell ein freches, warmes und sehr charmantes Kinderbuch, das zeigt, dass „brav sein“ nicht immer der richtige Weg ist. Ein Buch, das man mit einem breiten Grinsen schließt – und sofort Lust auf mehr bekommt.