Sehr oberflächlich
Lucy Hell ist die Tochter des Teufels. Sie ist voller Energie und Selbstbewusstsein, weiß, was sie will und geht schnurstracks darauf zu. Die Kollisionen mit den veralteten Strukturen, vermoderten Ansichten und greisen Männern können sie nicht aufhalten. Man erkennt gesellschaftliche Parallelen sehr leicht. Ich habe mich bei dem originellen und witzigen Schreibstil bestens amüsiert.
Inhaltlich habe ich jedoch einiges zu bemängeln. Um ein Kinderbuch für 8jährige kann es sich hier nicht handeln. Es gibt viel zu viele Bezüge zur Erwachsenenwelt, die ein Kind noch gar nicht kennen und verstehen kann. Sehr fremd ist mir auch die Darstellung des Teufels als Aufräumer in der Welt. Der ist ja wohl eher als Unruhestifter bekannt. Auch der Schluss der Geschichte überzeugt mich leider gar nicht. Ein Mädchen geht einmal über ein paar Grenzen hinweg und ändert damit die jahrtausendalten Ansichten von alten Männern?! Die großzügig eingestreuten, sich immer wiederholenden simplen Illustrationen haben keinen Inhaltsbezug.
Schweren Herzens kann ich leider nur zwei Sterne vergeben.
Inhaltlich habe ich jedoch einiges zu bemängeln. Um ein Kinderbuch für 8jährige kann es sich hier nicht handeln. Es gibt viel zu viele Bezüge zur Erwachsenenwelt, die ein Kind noch gar nicht kennen und verstehen kann. Sehr fremd ist mir auch die Darstellung des Teufels als Aufräumer in der Welt. Der ist ja wohl eher als Unruhestifter bekannt. Auch der Schluss der Geschichte überzeugt mich leider gar nicht. Ein Mädchen geht einmal über ein paar Grenzen hinweg und ändert damit die jahrtausendalten Ansichten von alten Männern?! Die großzügig eingestreuten, sich immer wiederholenden simplen Illustrationen haben keinen Inhaltsbezug.
Schweren Herzens kann ich leider nur zwei Sterne vergeben.