Eher viel Luft nach oben
Iva stammt aus dem ehemaligen Jugoslawien und lebt schon lange in Wien. Zusammen mit ihrem Mann versucht sie, schwanger zu werden. Als es auf natürlichem Weg nicht funktioniert, gehen sie in die künstlichen Behandlungen. Als ihr ehemaliges Kindermädchen stirbt, fährt sie in die alte Heimat zur Beerdigung. Dort leben auch ihre Eltern, zu denen sie ein eher sehr gespaltenes Verhältnis hat.
Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Der Klappentext spricht über eine herrlich komische Tour in die Vergangenheit. Die komischen Sachen, spricht der spezielle Humor, scheint mir völlig entgangen zu sein. Auch das groß angekündigte Familiengeheimnis auf dem Grabstein ist mit wenigen Worten abgehandelt und tut eigentlich so gut wie nichts zur Sache. Die meiste Zeit geht es um das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter und die Versuche, schwanger zu werden. Vor allem letzteres ist sehr ausführlich beschrieben. Das alles ist insgesamt gut lesbar, der Stil gefällt mir. Allerdings nerven die vielen fremdsprachigen Worte, die nur ansatzweise übersetzt werden. Das stört den Lesefluss gewaltig. Außerdem ist die Hauptperson für mich durch und durch unsympathisch. Sie behandelt ihren Mann oft wie den letzten Dreck. Ihre Ausdrucksweise ist mehr als vulgär und während sie gleichzeitig versucht, ein Kind zu bekommen, läuft nebenbei ein Verhältnis mit einem Liebhaber. Daher kann ich keine Leseempfehlung aussprechen.
Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Der Klappentext spricht über eine herrlich komische Tour in die Vergangenheit. Die komischen Sachen, spricht der spezielle Humor, scheint mir völlig entgangen zu sein. Auch das groß angekündigte Familiengeheimnis auf dem Grabstein ist mit wenigen Worten abgehandelt und tut eigentlich so gut wie nichts zur Sache. Die meiste Zeit geht es um das schwierige Verhältnis zu ihrer Mutter und die Versuche, schwanger zu werden. Vor allem letzteres ist sehr ausführlich beschrieben. Das alles ist insgesamt gut lesbar, der Stil gefällt mir. Allerdings nerven die vielen fremdsprachigen Worte, die nur ansatzweise übersetzt werden. Das stört den Lesefluss gewaltig. Außerdem ist die Hauptperson für mich durch und durch unsympathisch. Sie behandelt ihren Mann oft wie den letzten Dreck. Ihre Ausdrucksweise ist mehr als vulgär und während sie gleichzeitig versucht, ein Kind zu bekommen, läuft nebenbei ein Verhältnis mit einem Liebhaber. Daher kann ich keine Leseempfehlung aussprechen.