Eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung
Der Roman Luft nach unten von Tamara Štajner hat ein wunderschönes Cover. Er behandelt vorrangig die Themen Mutter-Tochter-Beziehung und Kinderwunschbehandlung. Die Geschichte spielt in Wien und in Nordmazedonien.
Iva, 37, stammt aus Nordmazedonien. Sie ist Violinistin und lebt mit ihrem Mann Felix in Wien. Die beiden unterziehen sich einer Kinderwunschbehandlung.
Iva hat ihre Kindheit in Ohrid in Nordmazedonien verbracht, wo ihrem Großvater ein Hotel am Meer gehört hatte. Als sie erfährt, dass Marija gestorben ist, die für sie in Ohrid eine Art Kindermädchen war, bucht sie einen Flug und nimmt an der Trauerfeier teil. Sie trifft Slava, Marijas beste Freundin, mit Enkelin Karmela.
Slavas Tochter arbeitet in Schweden, sie schickt ihrer Mutter monatlich Geld für Karmelas Unterhalt. Doch Slava ist alt und krank, sie macht sich Sorgen um ihre Enkelin, ganz besonders nach dem Erhalt einer Nachricht aus Schweden, die sie tief erschüttert.
Iva ist zwischen ihrem Mann und ihrem Geliebten hin- und hergerissen und macht sich Gedanken über die bevorstehende Insemination in der Kinderwunschklinik.
Iva hat ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter, die sie sehr streng erzogen hatte. Die beiden haben kaum Kontakt, doch Iva denkt viel an sie und Ereignisse aus ihrer Kindheit, die sie traumatisiert haben. „Dich zu hassen, wäre leichter. Dich zu verachten. Aber es ist unmöglich. Du bist die Wurzel. Jahrzehntelang habe ich mir eingeredet, du hättest einfach nicht begriffen, was du da veranstaltest.“ (S. 58)
Ich habe Luft nach unten sehr gern gelesen. Ich bin nicht sicher, ob ich Iva mag, sie ist aufbrausend, untreu und triebgesteuert, andererseits liebevoll zu ihrem Vater und Karmela.
Ob die Kinderwunschbehandlung erfolgreich war, werde ich nicht verraten, dafür müsst ihr das Buch schon selber lesen :-; Das halb offene Ende passt gut zum Inhalt. Gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4,5 Sterne.
Iva, 37, stammt aus Nordmazedonien. Sie ist Violinistin und lebt mit ihrem Mann Felix in Wien. Die beiden unterziehen sich einer Kinderwunschbehandlung.
Iva hat ihre Kindheit in Ohrid in Nordmazedonien verbracht, wo ihrem Großvater ein Hotel am Meer gehört hatte. Als sie erfährt, dass Marija gestorben ist, die für sie in Ohrid eine Art Kindermädchen war, bucht sie einen Flug und nimmt an der Trauerfeier teil. Sie trifft Slava, Marijas beste Freundin, mit Enkelin Karmela.
Slavas Tochter arbeitet in Schweden, sie schickt ihrer Mutter monatlich Geld für Karmelas Unterhalt. Doch Slava ist alt und krank, sie macht sich Sorgen um ihre Enkelin, ganz besonders nach dem Erhalt einer Nachricht aus Schweden, die sie tief erschüttert.
Iva ist zwischen ihrem Mann und ihrem Geliebten hin- und hergerissen und macht sich Gedanken über die bevorstehende Insemination in der Kinderwunschklinik.
Iva hat ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter, die sie sehr streng erzogen hatte. Die beiden haben kaum Kontakt, doch Iva denkt viel an sie und Ereignisse aus ihrer Kindheit, die sie traumatisiert haben. „Dich zu hassen, wäre leichter. Dich zu verachten. Aber es ist unmöglich. Du bist die Wurzel. Jahrzehntelang habe ich mir eingeredet, du hättest einfach nicht begriffen, was du da veranstaltest.“ (S. 58)
Ich habe Luft nach unten sehr gern gelesen. Ich bin nicht sicher, ob ich Iva mag, sie ist aufbrausend, untreu und triebgesteuert, andererseits liebevoll zu ihrem Vater und Karmela.
Ob die Kinderwunschbehandlung erfolgreich war, werde ich nicht verraten, dafür müsst ihr das Buch schon selber lesen :-; Das halb offene Ende passt gut zum Inhalt. Gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4,5 Sterne.