Familiengeheimnis

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eschlbachia Avatar

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Die Ich-Erzählerin Iva nimmt uns in Tamara Stajners Buch "Luft nach unten" mit auf die Reise an den Ort ihrer Kindheit. Dort kommt sie zur Beerdigung ihrer geliebten Kinderfrau Marija, entdeckt allerdings den Namen eines Kindes auf dem Grabstein.
Die Ich-Erzählerin berichtet von der Beziehung zum Kindermädchen, zur Mutter, aber auch von ihrem aktuellen Freund und ihren Bemühungen ein Kind zu bekommen. Und von ihrer Vergangenheit am Ohridsee in Nordmazedonien, wo ein Teil ihrer Familie ein mittlerweile recht heruntergekommenes Hotel betreibt. Die Eltern leben mittlerweile im slowenischen Novo mesto in einem erbarmungswürdigen Zustand und bräuchten Betreuung. Aber Iva nimmt Reißaus. Es gibt auch noch den Geliebten Gabriel und ein kleines Mädchen, dass sie anhimmelt.
Tamara Stajners Sprache ist besonders bei Schimpftiraden gegenüber Männern sehr deutlich.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen, auch die manchen Kapiteln vorangestellten Texte von Sylvia Plath fand ich sehr passend.