Ist eine Mutter für das Leben der Tochter verantwortlich?
Oder sollte man nicht irgendwann selbst Verantwortung dafür übernehmen? Iva kommt höchst unsympathisch rüber. Nach Jahren kommt sie in ihre Heimatstadt in Slowenien, um ihr geliebtes Kindermädchen, das sie viele Jahre nicht geschert hat, unter die Erde zu bringen. Und am Grab fordert sie dann auch noch, dass sie die Leiche noch einmal sehen will und gibt sich erst zufrieden, als der Sarg mit der verwesenden Leiche geöffnet wird.
Ihren Partner Felix macht sie wegen ihres Kinderwunsches fix und fertig und wieder in Wien beschimpft sie ihn in der Öffentlichkeit nach Strich und Faden. Leider hechelt er ihr hier immer noch hinterher. Für mich war schon auf den ersten Seiten klar, dass das keine partnerschaftliche Beziehung ist. Während sie ihm ständig Lügen vorwirft, hat sie eine Affaire mit einem anderen Mann.
Und Schuld an ihrem fürchterlichen Betragen hat ihre Mutter, die ihre Tochter offensichtlich nicht lieben konnte. So jedenfalls sieht es Iva. Nur ich frage mich, wie lange kann man seinen Mitmenschen die Schuld geben oder sollte man nicht irgendwann anfangen, die Dinge besser zu machen und das eigene Leben zu leben. Ich halte ohnehin nichts von dieser ewigen Schuld bei anderen suchen Mode, die gerade sehr in ist und jede Menge Psychologen ernährt. Unsere Vorfahren sind durch wirklich grausame Zeiten gegangen. Sicher, viele haben es nicht gut geschafft, aber die meisten haben liebevoll Kinder großgezogen und sich auf den Tag und die Arbeit konzentriert und nicht auf ihr eigenes Elend.
Und Iva sieht nur sich. Ich mag sie nicht, so gar nicht, fand das Buch aber durchaus gutgeschrieben. Wo steht, dass eine Protagonistin immer nett und toll sein muss.
Mich würde interessieren, ob es auch Leser gibt, die diese Person mögen, oder sie wenigstens verstehen können.
Ihren Partner Felix macht sie wegen ihres Kinderwunsches fix und fertig und wieder in Wien beschimpft sie ihn in der Öffentlichkeit nach Strich und Faden. Leider hechelt er ihr hier immer noch hinterher. Für mich war schon auf den ersten Seiten klar, dass das keine partnerschaftliche Beziehung ist. Während sie ihm ständig Lügen vorwirft, hat sie eine Affaire mit einem anderen Mann.
Und Schuld an ihrem fürchterlichen Betragen hat ihre Mutter, die ihre Tochter offensichtlich nicht lieben konnte. So jedenfalls sieht es Iva. Nur ich frage mich, wie lange kann man seinen Mitmenschen die Schuld geben oder sollte man nicht irgendwann anfangen, die Dinge besser zu machen und das eigene Leben zu leben. Ich halte ohnehin nichts von dieser ewigen Schuld bei anderen suchen Mode, die gerade sehr in ist und jede Menge Psychologen ernährt. Unsere Vorfahren sind durch wirklich grausame Zeiten gegangen. Sicher, viele haben es nicht gut geschafft, aber die meisten haben liebevoll Kinder großgezogen und sich auf den Tag und die Arbeit konzentriert und nicht auf ihr eigenes Elend.
Und Iva sieht nur sich. Ich mag sie nicht, so gar nicht, fand das Buch aber durchaus gutgeschrieben. Wo steht, dass eine Protagonistin immer nett und toll sein muss.
Mich würde interessieren, ob es auch Leser gibt, die diese Person mögen, oder sie wenigstens verstehen können.