Sehr spannend

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kapitelreisende Avatar

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📖 Eigentlich steht Iva mitten im Leben, dennoch scheint sie ihren Platz nicht gefunden zu haben. Als sie in ihre nordmazedonische Heimat reist, um ihr Kindermädchen zu beerdigen, kommt sie dabei nicht nur einem Familiengeheimnis auf die Spur, sondern auch ihrer eigenen Vergangenheit

✨Ein sehr berührender Roman über familiäre Verbindungen und Beziehungen, die intensiver sind, als man es selbst für möglich gehalten hat.

Ein zentrales Thema ist die Mutter-Tochter-Beziehung von Iva und ihrer Mama, die von sehr viel Unzufriedenheit, falschen Erwartungen und unausgesprochenen Worten geprägt ist. Beide waren sich schon sehr früh fremd, was im späteren Verlauf eine nahezu unüberwindbare Mauer hervor gerufen hat.

Auch Ivas Wunsch nach einem eigenen Kind spielt eine große Rolle. Sehr deutlich werden aber auch ihre Zweifel an der eigenen Mütterlichkeit, die nicht zuletzt geprägt sind aus ihren eigenen Kindheitserfahrungen.

Sprachlich musste ich mich beim Lesen etwas reinfinden, da gerade zum Anfang die Kapitel etwas sprunghaft wirkten, was sich im weiteren Verlauf der Geschichte gelegt hat.

Spannend waren die eingeschobenen Ausdrucksweisen und Satzfragmente in der Muttersprache der Protagonistin - ich kann nicht ganz zuordnen, ob es slowenisch ist oder eine andere Sprache aus dem Baltikum.

Zwischendurch gab es auch Chat-Verläufe zu lesen, die gut zum Verlauf der Geschichte passten.