Solide

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gelincik Avatar

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Das Buch "Luft nach unten" von Tamara Štajner ist definitiv kein Roman, den man mal eben locker nebenbei wegliest. Das Buch sticht schon auf den ersten Seiten durch eine enorm dichte, fast lyrische Sprache hervor. Štajner findet unheimlich starke Bilder für Themen wie Isolation, körperliche und psychische Grenzen sowie das Gefühl des gesellschaftlichen und persönlichen Abstiegs.
Allerdings war mir der Roman auf Dauer schlichtweg zu anstrengend. Die Handlung tritt hinter der ständigen Metaphorik stark zurück, was es schwer macht, eine echte Bindung zu den Figuren aufzubauen. Statt einer flüssigen Entwicklung fühlt sich das Lesen streckenweise an wie das Durcharbeiten von Zustandserfassungen. Dadurch entstehen Längen, und die emotionale Distanz bleibt bis zum Ende bestehen.
Von mir gibt es 3 von 5 Punkten dafür.