Toxisch
Die Beschreibung vom Roman "Luft nach unten" von Tamara Štajner auf Vorablesen, hat mir eine falsche Erwartung gegeben. Ich habe mir eine Familiengeschichte erwartet, mit einem abgrundtiefen Geheimnis das totgeschwiegen wird.
Als Familiengeschichte, würde ich persönlich den Roman nicht bezeichnen. In erster Linie geht es um Iva, die eine etwas selbstsüchtige und egozentrische Person ist, die von anderen die reine Wahrheit erwartet, aber selbst lügt und betrügt.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Felix, versuchen sie ein Kind zu zeugen. Zuerst auf herkömmlichen Weg, dann aber mit ärztlicher Beratung und durch Insemination. Die beiden führen eine äußerst toxische Beziehung und im Laufe des Romans habe ich mir gewünscht, dass sich die beiden Trennen und dem Elend ein Ende setzten.
Zum Glück geht es im Roman aber auch um Ivas Großmutter Slava, ihre Großcousine (glaube ich, es ist zumindest Slavas Enkelin) Karmela, ihre Mutter und um ihr totes Kindermädchen Marija.
Um ein Familiengeheimnis wie es in der Beschreibung heißt, handelt es sich meiner Ansicht nach aber auch nicht. Slava hat Iva etwas widerwillig alles erzählt, ob das alles stimmt ist aber fraglich. Ivas Vater hat ihr eine andere Version erzählt.
Auf die weiblichen Protagonistinnen will ich jetzt nicht weiter eingehen. Alles in Allem pflegen sie alle einen toxischen Umgang miteinander, bis auf Karmela. Durch ihr zartes Alter von 10 Jahren ist sie noch nicht abgrundtief Verseucht.
Gesamteindruck: ich habe mir etwas anderes erwartet. Es ist aber sehr gut geschrieben und die Beziehungen wirken auf mich greifbar. Aber Achtung: es ist teilweise sehr toxisch und verlogen, muss man wollen!
Als Familiengeschichte, würde ich persönlich den Roman nicht bezeichnen. In erster Linie geht es um Iva, die eine etwas selbstsüchtige und egozentrische Person ist, die von anderen die reine Wahrheit erwartet, aber selbst lügt und betrügt.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Felix, versuchen sie ein Kind zu zeugen. Zuerst auf herkömmlichen Weg, dann aber mit ärztlicher Beratung und durch Insemination. Die beiden führen eine äußerst toxische Beziehung und im Laufe des Romans habe ich mir gewünscht, dass sich die beiden Trennen und dem Elend ein Ende setzten.
Zum Glück geht es im Roman aber auch um Ivas Großmutter Slava, ihre Großcousine (glaube ich, es ist zumindest Slavas Enkelin) Karmela, ihre Mutter und um ihr totes Kindermädchen Marija.
Um ein Familiengeheimnis wie es in der Beschreibung heißt, handelt es sich meiner Ansicht nach aber auch nicht. Slava hat Iva etwas widerwillig alles erzählt, ob das alles stimmt ist aber fraglich. Ivas Vater hat ihr eine andere Version erzählt.
Auf die weiblichen Protagonistinnen will ich jetzt nicht weiter eingehen. Alles in Allem pflegen sie alle einen toxischen Umgang miteinander, bis auf Karmela. Durch ihr zartes Alter von 10 Jahren ist sie noch nicht abgrundtief Verseucht.
Gesamteindruck: ich habe mir etwas anderes erwartet. Es ist aber sehr gut geschrieben und die Beziehungen wirken auf mich greifbar. Aber Achtung: es ist teilweise sehr toxisch und verlogen, muss man wollen!