Toxische Beziehungen und eine sehr unsympathische Protagonistin

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langeweile Avatar

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Die Protagonistin Iva, die mit ihrem Freund in Wien lebt, reist zur Beerdigung ihres ehemaligen Kindermädchen an den Ort ihrer Kindheit,dem sie schon lange den Rücken gekehrt hatte. als sie auf dem Grabstein einen zweiten Namen entdeckt, und zwar von einem Kind, das schon lange verstorben war, stellt sie Nachforschungen an.Slava,eine ehemalige Angestellte des Hotels ihrer Familie,ist hierbei hilfreich.
Eines von vielen weiteren Themen ,welches die Autorin aufgreift ist die toxische Beziehung von Iva und Felix,die per künstlicher Befruchtung ihren Kinderwunsch erfüllen wollen, so wie Ivas Verhältnis zu Gabriel, einem verheirateten Mann und die gestörte Beziehung zu ihrer Mutter.


Meine Meinung:
Ich bin, nach der Beschreibung mit ganz anderen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Schon zu Beginn fand ich die immer wieder einfließenden Texte in einer fremden Sprache, die nicht übersetzt wurde, sehr störend, weil sie meinen Lesefluss ständig unterbrachen. Außerdem kam ich mit der Protagonistin überhaupt nicht zurecht,sie war mir durchgehend unsympathisch. Ihre sehr vulgäre Sprache und der Umgang sowohl mit ihrem Freund, als auch ihrem Liebhaber,stießen mich ab.Die sehr toxische Beziehung zu ihrer Mutter,welche sicher Spuren hinterlassen hat,als auch die zu Felix,brachte mich zu dem Gedanken,der Kinderwunsch möge sich nicht erfüllen.
Desweiteren kam ich mit dem Schreibstil der Autorin überhaupt nicht zurecht ,sodass mich das Buch mehr als unzufrieden zurücklässt.Leider nur zwei Sterne und keine Leseempfehlung.