Weshalb eigentlich sollte ich dieses Buch lesen?

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gisel Avatar

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Iva reist nach Slowenien zur Beerdigung ihres ehemaligen Kindermädchens. Auf dem Grabstein entdeckt sie einen zweiten Namen, sie hört die Geschichte dahinter. Und schon ist sie auf einer Reise in ihre eigene Vergangenheit. Während sie beginnt, über ihre Beziehung zu ihrer Mutter nachzudenken, beschäftigt sie sich mit ihrem dringenden Wunsch, selbst Mutter zu werden.

Diese Geschichte hat mich am Ende ein bisschen ratlos hinterlassen: Was will mir dieser Roman sagen? Es sind so viele Handlungsstränge, die in meinen Augen viel zu lose und zu chaotisch miteinander verbunden sind. Die Themen dieses Buches – die Mutter-Tochter-Beziehung, unerfüllter Kinderwunsch – wollen sich so gar nicht miteinander verbinden, vielleicht sind sie ja nur zufällig beide bei Iva gelandet? Zu Iva selbst habe ich kaum richtig Zugang gefunden, sie war mir von Anfang an eher unsympathisch, und das hat sich leider bis zum Schluss der Geschichte noch verstärkt. Der Schluss entlässt mich dann auch mit dem Gefühl, dass sich doch eigentlich gar nichts verändert hat in dieser Geschichte, also weshalb sollte ich dieses Buch überhaupt lesen?

Nein, zu diesem Buch, zu dieser Hauptfigur habe ich keinen Zugang gefunden. Ich kann das Buch überhaupt nicht weiter empfehlen und vergebe 2 von 5 Sternen.